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15. 03. 2009
Gänseblümchen
Heitere Zukunft
Ein Zukunftsmodell stellt sich vor - Gibt es eine denkbar-machbar beste Zukunft?
Einladung Inhalt Neues Allgemeines atomisierte Welt
Arbeit + Spiel Mensch - Sein Beziehungen Vererben+Lehren Freiheit + Moral Heiterkeit Weg + Ziel
alt + neu
 

Das Verhältnis von Altem und Neuem
Keine Angst vor dem Neuen - Zukunft ist immer neu


Das kann ja heiter werden ?
      
Leben ist Risiko, Unsicherheit, das Wissen um und die Angst vor  ständigen Veränderungen, von denen man nicht weiß, wohin sie führen. Daher gibt es den Wunsch und das Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit. Die Natur selbst hat uns durch ihre Lebensrhythmen, durch ihre täglichen und jährlichen Kreisläufe das Gefühl  gegeben, alles bliebe sich gleich in ständiger Wiederholung: jedes Jahr wird es Frühling - im Singular.  Der Tag ist gleich - jeden Tag: morgens - mittags - abends - nachts - morgens - ein Kreislauf. Ebenso hat sich der Mensch durch Regelmäßigkeiten und Wiederholungen im Lebensrhythmus, durch Strukturierungen des Lebens (die genialste Erfindung dabei: die Woche - der Sieben-Tage-Rhythmus), durch Traditionen und Gewohnheiten einen sicheren Rahmen geschaffen, der Schutz bietet vor unliebsamen Überraschungen.   - Doch hinter den Gewohnheiten lauern auch Gefahren: sie lassen die Veränderungen (das Altern) im Leben des Menschen vergessen, sie führen dazu, daß der Mensch automatisch handelt, vieles in Routine erstarrt. So bröckeln beispielsweise Ehen, weil sie nicht gelernt haben, den Prozeß der Veränderungen des Lebens aktiv und bewußt einzubeziehen: das NEUE zuzulassen.  Irgendwann taucht bei vielen Menschen  dann die Frage auf:

"War das schon alles?"

Junge Leute sind vom Wesen her diejenigen, die Gewohnheiten, Traditionen, Unveränderlichkeit in Frage stellen. Sie zieht es hinaus in die Fremde,  es locken Risiko und Abenteuer, Ungewißheit - da gibt es keine Angst...

Artete dieser "Gegensatz" zwischen dem Beharrungsvermögen der Alten und der Lust an Veränderungen der Jungen oft in "Generationskonflikten" aus, wird sich ein Zukunftskonzept natürlich die Frage stellen müssen, wie denn Alt und Neu, Jung und Alt, Veränderung und Beständigkeit so zu gestalten sind, daß alle Menschen Vorteile davon haben. Es ist auch hier wie bei allen anderen Dingen: wenn die eine Seite überwiegt, wachsen Probleme:
zu viel Beharrungsvermögen ist genauso schädlich wie zu viel Veränderung: das Maß, die richtige Verbindung beider Elemente ist die Kunst der Lebensgestaltung - im Individuellen wie im großen gesellschaftlichen Maßstab.


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