www.heitere-zukunft.de  - Startseite  »  Allgemeines  »  Fremdtexte  »  Fromm, Erich
15. 03. 2009
Gänseblümchen
Heitere Zukunft
Ein Zukunftsmodell stellt sich vor - Gibt es eine denkbar-machbar beste Zukunft?
Einladung Inhalt Neues Allgemeines ABC Zukunft atomisierte Welt
Arbeit + Spiel Mensch - Sein Beziehungen Vererben+Lehren Freiheit + Moral Heiterkeit Weg + Ziel
Fromm, E.
 


Erich Fromm
aus seinem Buch: "Haben oder Sein - Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft"

Denn was uns fehlt,
ist nicht das Wissen um die Struktur des Universums,
sondern das Bewußtsein von der
qualitativen Einzigartigkeit menschlichen Lebens.*



Eine Einführung in das Buch von

     Erich Fromm
     Haben oder Sein

     Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft

Ich beziehe mich auf die Ausgabe des Deutscher Taschenbuch-Verlages  dtv München
Deutsch von Brigitte Stein, Überarbeitung von Rainer Funk,
23. Aufl. 1994, ISBN 3 - 423 - 30048 - 5

 
  1. Über das Buch, den Autor und die "zentrale Frage unseres modernen Lebens"
       - Erich Fromm, der die Seele des Menschen studierte
       - Kann ein dreißig Jahre altes Buch heute noch etwas über Zukunftsgestaltung
         vermitteln?
       - Kurzinfo zum Inhalt
  2. Aus  der Einleitung  - das Ende einer Illusion
     (über die Verheißungen  der neuen Technik und deren Ausbleiben)
       - Das Ende der Illusion
       - Über Bedürfnisse des Menschen und deren Befriedigung und über die
          widersprüchliche Ideologie des Marktes
       - Egoismus: Ich bin, was ich habe?
       - Ökonomie und Psychologie - die ökonomische Notwendigkeit menschlicher
          Veränderung
  3. Was das Haben- und das Sein-Denken unterscheidet
       - verschiedenes Haben-Denken: das charakterbedingte und das   existentielle
         bzw. funktionale Haben
       - Sein - Denken
       - Haben und Sein als Lebensformen
       - das psychische Problem des Haben-Denkens: Stagnation in vorpubertärer Phase
       - ausgewählte Beispiele für den Unterschied von Haben und Sein aus dem Buch
  4. Fromms Schlußfolgerungen für eine neue Gesellschaft
       - Ändern der Verhältnisse oder Ändern der Menschen?
       - Zukunft und  Handlungsmotivation
       - Vorschläge Fromms für praktische Maßnahmen 
         (vom Bürgergeld bis zur Beendigung des Geschlechterkampfes)
       - Zukunfts-Vision und die Kraft einer neuen Motivation
Anhang:
- Gliederung: die vollständige Gliederung des Buches
- Die Süddeutsche Zeitung über das Buch
- Mein Weg zum Buch:
   Wie ich zu dem Buch fand: durch die gleichzeitige Empfehlung 
   von einer Christin und einem   Marxisten - und was ich
   mit diesem Buch so alles erlebte
- Der jährliche Erich-Fromm-Preis
- Die Website www.erich-fromm.de
 
 
* Aus dem Nachwort zu „Haben oder Sein” von Ruth Nada Anshen    
1. Über das Buch und den Autor
Erich Fromm, der die Seele des Menschen studierte
Erich Fromm, der im Jahr 1900 in Frankfurt geboren wurde, Soziologie, Psychologie und Philosophie studierte, 1922 promovierte, am Psychoanalytischen Institut in Frankfurt arbeitete, emigrierte Anfang der 30er Jahre in die USA. Er lehrte dort und in Mexiko als Professor an verschiedenen Universitäten zur Psychologie und Psychoanalytik. Erich Fromm starb 1980.
„Haben oder Sein” ist sein bekanntestes Buch.
 
 
Kann ein dreißig Jahre altes Buch heute noch etwas vermitteln über Zukunfts-Gestaltung ?
Auf der Rückseite des Buches heißt es:
„Dieses Buch Erich Fromms ist zu Recht eines seiner berühmtesten Werke, da er hier die zentrale Frage unseres modernen Lebens, die Frage nach Haben oder Sein, behandelt .
Durch seine Lesbarkeit und Prägnanz ist dieses Werk besonder geeignet, in Fromms Gedankenwelt einzuführen.“

Schon seine  Analyse  der Gesellschaft zeigt, daß die "Verheißungen der modernen Technik", ihr Glücksversprechen, sich nicht erfüllt haben.  Diese Aussage dürfte heute aktueller denn je sein.  Seine Suche nach einem Ausweg aus diesem Versagen des marktwirtschaftlichen Konzepts und sein Angebot einer Alternative ist es um so mehr.
 
 
Kurzinfo zum Inhalt
Für eine kurze Übersicht der Fragen, die Fromm in seinem Buch aufwirft, empfiehlt sich ein Blick auf die Gliederung.
Ich will in den folgenden Texten nur auf einige ausgewählte Gedanken Erich  Fromms eingehen.
die vollständige Gliederung siehe  ganz unten
nach oben
2. Aus  der Einleitung  - Über die Verheißungen  der neuen Technik und deren Ausbleiben
Das Ende einer Illusion
S. 13f:
„Die große Verheißung unbegrenzten Fortschritts - die Aussicht auf Unterwerfung der Natur und auf materiellen Überfluß, auf das größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl und auf uneingeschränkte persönliche Freiheit - das war es, was die Hoffnung und den Glauben von Generationen seit Beginn des Industriezeitalters aufrechterhielt.”
„.. bestärkte uns der industrielle Fortschritt in dem Glauben, auf dem Wege zu unbegrenzter Produktion und damit auch zu unbegrenzter Konsumtion zu sein, durch die Technik allmächtig und durch die Wissenschaft allwissend zu werden. Wir waren im Begriff, Götter zu werden, mächtige Wesen, die eine zweite Welt erschaffen konnten, wobei uns die Natur nur die Bausteine für unsere neue Schöpfung zu liefern brauchte.
Männer und in zunehmendem Maß auch Frauen erlebten ein neues Gefühl der Freiheit.

„Sozialismus und Kommunismus wandelten sich rasch von einer Bewegung, die eine neue Gesellschaft und einen neuen Menschen anstrebte, zu einer Kraft, die das Ideal eines bürgerlichen Lebens für alle aufrichtete: der universelle Bourgeois als Mann und Frau der Zukunft. Leben erst alle in Reichtum und Komfort, dann , so nahm man an, werde jedermann schrankenlos glücklich sein. Diese Trias von unbegrenzter Produktion, absoluter Freiheit und uneingeschränktem Glück bildete den Kern der neuen Fortschrittsreligion. .. Ist es verwunderlich, daß dieser neue Glaube seine Anhänger mit Energie, Vitalität und Hoffnung erfüllte?

Man muß sich die Tragweite dieser großen Verheißung und die phantastischen materiellen und geistigen Leistungen des Industriezeitalters vor Augen halten, um das Trauma zu verstehen, das die beginnende Einsicht in das Ausbleiben ihrer Erfüllung heute auslöst. ...”
(Hervorhebungen von mir -  B. K. )
 
Bedürfnisse
Über Bedürfnisse des Menschen und deren Befriedigung und über die widersprüchliche Ideologie des Marktes :
In Bezug auf die Lehren klassischer Philosophen zu Fragen von Bedürfnis und Glück des Menschen sagt Fromm (S. 16):
 
 
"Das wichtigste Element ihres Denkens ist die Unterscheidung zwischen solchen Bedürfnissen (Wünschen), die nur subjektiv wahrgenommen werden und deren Befriedigung zu momentanem Vergnügen führt, und solchen Bedürfnissen, die in der menschlichen Natur wurzeln und deren Erfüllung menschliches Wachstum fördert, das heißt Wohl-Sein (eudaimonia) hervorbringt. Mit anderen Worten, es ging ihnen um die Unterscheidung zwischen rein subjektiv empfundenen und objektiv gültigen Bedürfnissen - wobei ein Teil der ersteren das menschliche Wachstum behindert, während letztere in Einklang mit den Erfordernissen der menschlichen Natur stehen."
 
  S. 16 / 17  
 
"Die Vorstellung grenzenlosen Vergnügens steht im merkwürdigen Gegensatz zu dem Ideal disziplinierter Arbeit, ebenso wie die Annahme eines zwanghaften Arbeitsethos dem Ideal völliger Faulheit in den freien Stunden des Tages und des Urlaubs widerspricht. Fließband und bürokratische Routine auf der einen Seite, Fernsehen, Auto und Sex auf der anderen ermöglichen diese widerspruchsvolle Kombination. Zwanghaftes Arbeiten allein würde die Menschen ebenso verrückt machen wie absolutes Nichtstun. Erst durch die Kombination beider wird das Leben erträglich. Außerdem entsprechen die beiden widersprüchlichen Haltungen einer ökonomischen Notwendigkeit: Der Kapitalismus des 20. Jahrhunderts setzt ebenso den maximalen Konsum der produzierten Güter und Dienstleistungen wie die zur Routine gewordene Teamarbeit voraus."
- „... geht aus den verfügbaren Daten ganz klar hervor, daß unsere »Jagd nach dem Glück« nicht zum Wohl-Sein führt. Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen: einsam, von Ängsten gequält, deprimiert, destruktiv, abhängig - jene Menschen, die froh sind, wenn es ihnen gelingt, jene Zeit "totzuschlagen", die sie ständig einzusparen versuchen."
 
Egoismus - Ich bin, was ich habe?
Egoismus bedeutet ... (S. 17)
"daß ich alles für mich haben möchte; daß nicht Teilen, sondern Besitzen mir Vergnügen bereitet; daß ich immer habgieriger werden muß, denn wenn Haben mein Ziel ist, bin ich um so mehr, je mehr ich habe; daß ich allen anderen gegenüber feindselig bin - meinen Kunden gegenüber, die ich betrüge, meinen Konkurrenten, die ich ruiniere, meinen Arbeitern, die ich ausbeuten möchte. Ich kann nie zufrieden sein, denn meine Wünsche sind endlos. Ich muß jene beneiden, die mehr haben als ich, und mich vor jenen fürchten, die weniger haben."
 
 
Ökonomie und Psychologie
Die ökonomische Notwendigkeit menschlicher Veränderungen

Ausgangspunkt dieser Schlußfolgerung Erich Fromms ist die Erkenntnis, daß die Fortsetzung dieses auf Wirtschaftswachstum setzenden ökonomischen Kozepts der Marktwirtschaft
 
 
"direkt auf eine wirtschaftliche Katastrophe zusteuert". 

Das heißt jedoch, daß das "Umdenken", die "Notwendigkeit einer radikalen menschlichen Veränderung" nicht nur eine ethische oder religiöse Forderung ist, sondern "eine Voraussetzung für das nackte Überleben der Menschheit." (S. 21)
 
nach oben
3. Was das Haben- und das Sein-Denken unterscheidet
verschiedenes Haben-Denken
Der Unterschied zwischen dem "charakterbedingten" und dem funktionalen bzw. existentiellem Haben-Denken :

Vielleicht ist der Ausdruck "charakterbedingtes Haben" aus heutiger Sicht nicht ganz so glücklich gewählt. Fromm meint damit ein Haben-Denken, das auf Äußerlichkeit, Status, Macht usw. gerichtet ist, während das "existentielle" bzw. "funktionale" Haben die Tatsache meint, daß natürlich jeder Mensch auch Besitz an Dingen benötigt für die Sicherung seiner Existenz: Nahrung, Kleidung, Wohnung, Auto usw.
    Das Auto als Beispiel habe ich bewußt erwähnt, denn an ihm läßt sich der Unterschied zwischen beiden Haben-Formen sehr schön veranschaulichen:

1. Es gibt Leute, die verzichten auf ein Auto aus Prinzip, obwohl ihnen damit das Leben leichter würde: die "Asketen". (Diese Art von Verzicht ist ein gesondertes Thema.) In diese Gruppe gehören nicht diejenigen, die aus Umweltbewußtsein versuchen, die Fahrten mit dem Auto einzuschränken oder generell aus diesem Grund aufs Auto verzichten bzw. Menschen, für deren Fahr-Wünsche ein Auto viel zu aufwendig wäre, denen ein Taxi, Bus, Fahrrad oder Bahn genügen.

2. Andere benutzen ein Auto als normalen Gebrauchsgegenstand, als Mittel zum Zweck: der Weg zur Arbeit, zur Schule der Kinder, der Einkauf, die Fahrt zu Freunden, in den Urlaub usw. wird mittels Auto erleichtert.

3. Die dritte Gruppe betrachtet ein Auto  vor allen Dingen als Statussymbol. Natürlich sind die Grenzen zwischen dieser und der vorigen Gruppe fließend. Hier sind auch nicht die Liebhaber von Rennautos oder Oldtimer gemeint, Autosportler usw., bei denen diese Liebe schon zum Fetisch werden kann:
Es geht um die "Auto-Anbeter", die einen Kult nicht um das Auto, sondern aus dem Autobesitz machen: immer das neueste, stärkste, beste Modell, immer noch eins besser als der Nachbar. Dieses "charakterliche Haben" meint diejenigen, die totunglücklich sind, wenn das Auto eine Beule abbekommen hat oder denen der Zustand des Autos wichtiger ist als die Gesundheit der Ehefrau.
(Pardon, auch "Frauenbesitz" ist ja so etwas wie ein Statussymbol und im Haben-Denken außerordentlich wichtig: das sind dann die alten Herren, die glauben, sich mit einer ganz jungen schmücken zu müssen - und die auch das Geld haben, sich eine Frau zu "kaufen".)
Diese kleine Episode kann ich mir an dieser Stelle nicht verkneifen: ein guter Freund von mir, Dr. G. H., kam eines Tages vorbei und  erwähnte beiläufig, er habe seinen "Wartburg" nun endlich abgestoßen und sich einen kleinen VW Polo zugelegt.  Als ich ihn zum Auto begleitete, stand dort - ein Opel Corsa.
(Oder war es umgekehrt? - Hatte er Corsa gesagt und es war ein Polo?)
 
Sein - Denken
Sein-Denken ist kein asketisches Denken, das den Besitz ablehnt oder verteufelt, keine Philosophie des Verzichts von Habenichtsen im Stil Wilhelm Buschs:
„Entsagung nennt man das Vergnügen an Dingen, welche wir nicht kriegen.”
also von Leuten, die eigentlich neidisch auf die Besitzenden sind und es nur nicht zugeben wollen.

Fromm zitiert Goethe, in dessen Gedicht diese "Seins-Weise" , die er meint, gut zum Ausdruck kommt:
    Ich weiß, daß nichts mir angehört
    Als der Gedanke, der ungestört
    Aus meiner Seele will fließen,
    Und jeder günstige Augenblick,
    Den mich ein liebendes Geschick
    Von Grund aus läßt genießen.
 
Haben und
Fromm arbeitet ausdrücklich heraus (S. 27):
 
Sein als Lebens-Formen
"daß Haben und Sein zwei grundsätzlich verschiedene Formen menschlichen Erlebens sind..."
 
  Weiter schreibt er (S. 35):  
 
„1. Mit den Begriffen Sein oder Haben meine ich nicht bestimmte einzelne Eigenschaften eines Subjekts, wie sie in Feststellungen wie „ich habe ein Auto“, „ich bin weiß“ oder „ich bin glücklich“ Ausdruck finden. Ich meine zwei grundsätzliche Existenzweisen, zwei verschiedene Arten der Orientierung sich selbst und der Welt gegenüber, zwei verschiedene Arten der Charakterstruktur, deren jeweilige Dominanz die Totalität dessen bestimmt, was ein Mensch denkt , fühlt und handelt.
2.  In der Existenzweise des Habens ist die Beziehung zur Welt die des Besitzergreifens und Besitzens, eine Beziehung, in der ich jedermann und alles, mich selbst eingeschlossen, zu meinem Besitz machen will.
3. Bei der Existenzweise des Seins müssen wir zwei Formen des Seins unterscheiden. Die eine ist das Gegenteil von Haben; ...Sie bedeutet Lebendigkeit und authentische Beziehung zur Welt. Die andere Form des Seins ist das Gegenteil von Schein und meint die wahre Natur , die wahre Wirklichkeit einer Person im Gegensatz zu trügerischem Schein,...“
 
 
das psychische
Hierzu weist Fromm auf Sigmund Freud hin (S. 87f):
 
Problem
"Worauf es ankommt ist Freuds Auffassung, daß das Vorherrschen der Besitzorientierung - bei Freud kennzeichnend für die Periode vor dem Erreichen der vollständigen Reife sei und als pathologisch angesehen werden müsse, wenn es im späteren Leben dominierend bleibt. Mit anderen Worten, für Freud ist der ausschließlich mit Haben und Besitz beschäftigte Mensch psychisch krank und neurotisch, daraus folgt, daß eine Gesellschaft, in der die anale Charakterstruktur überwiegt, krank zu nennen ist."
 
ausgewählte Beispiele für Haben- und Sein-Denken
Fromm  bezieht die Definition seines Haben-Denkens nicht  nur auf die Beziehungen der Menschen zu materiellen Dingen, sondern auch auf die Beziehung zum geistigen "Besitz". Da letzteres sicher weniger vorstellbar ist, wähle ich Beispiele aus diesem  Bereich:

Miteinander sprechen:
A mit der Meinung X und B mit der Meinung Y treffen aufeinander:
 
 
„Jeder kennt die Ansicht des anderen mehr oder weniger genau. Beide identifizieren sich mit ihrer Meinung. Es kommt ihnen darauf an, bessere, das heißt treffendere Argumente zur Verteidigung ihres eigenen Standpunktes vorzubringen. Keiner denkt daran, seine Meinung zu ändern, oder erwartet, daß der Gegner dies tut. Sie fürchten sich davor, von ihrer Meinung zu lassen, da diese zu ihren Besitztümern zählt, und ihre Aufgabe somit ihren Verlust darstellen würde.“
Demgegenüber ist der Seinsmensch in einem Gespräch lebendig, er reagiert spontan, produktiv. Er kann loslassen, sich auf die Ideen des anderen einstellen - und somit gebiert er neue Ideen."
 
  Solidarität und Antagonismus (S. 111):  
 
„Das Verhältnis zwischen den Menschen ist in der Existenzweise des Habens durch Rivalität, Antagonismus und Furcht gekennzeichnet.“ -
denn
„Wenn Haben die Basis meines Identitätsgefühls ist, weil  »ich bin, was ich habe«, dann muß mein Wunsch zu haben zum Verlangen führen, viel, mehr, am meisten zu haben. Mit anderen Worten, Habgier ist die natürliche Folge der Habenorientierung.“
"Was auch immer diese Gier entfacht - der Mensch, der von ihr befallen ist, wird nie genug haben, er wird niemals „zufrieden“ sein."
 
 
Fromm macht den Unterschied zwischen Hunger (der eine physiologisch bedingte Grenze hat) und Gier (die immer psychisch ist) die unersättlich ist, deutlich:
 
 
„Wenn (nun) jeder mehr (haben) möchte, muß jeder die aggressiven Absichten seines Nachbarn fürchten, ihm wegzunehmen, was er hat; um solchen Angriffen vorzubeugen, muß man selbst stärker und präventiv aggressiv werden. Da die Produktion, so groß sie auch sein mag, niemals mit unbegrenzten Wünschen Schritt halten kann, muß zwischen den Individuen im Kampf um den größten Anteil Konkurrenz und Antagonismus herrschen. Und selbst wenn ein Stadium absoluten Überflusses erreicht werden könnte, würde der Kampf weitergehen.“
 
 
Dieser Kampf ist  sowohl auf der Ebene zwischen einzelnen Menschen als auch zwischen Gruppen bzw. Völkern denkbar.
 
 
„Denn solange die Völker aus Menschen bestehen, deren hauptsächliche Motivation das Haben und die Gier ist, werden sie notwendigerweise Krieg führen...“
 
  und er behauptet:  
 
„Frieden als der Zustand anhaltender harmonischer Beziehungen zwischen Völkern ist nur möglich, wenn die Habensstruktur durch die Struktur des Seins ersetzt wird.“
 
  From schreibt über die geteilten Freude:
 
 
„Nichts vereint Menschen mehr (ohne ihre Individualität einzuengen) als ihre gemeinsame Bewunderung und Liebe für einen Menschen oder wenn sie durch einen Gedanken, ein Musikstück, ein Gemälde oder ein Ritual verbunden sind oder gar das Leiden teilen. Ein solches Erlebnis macht die Beziehungen zwischen zwei Menschen lebendig und erhält sie lebendig, es ist die Grundlage aller großen religiösen, politischen und philosophischen Bewegungen....“
 
nach oben
4. Fromms Schlußfolgerungen für eine neue Gesellschaft
Ändern der Verhältnisse oder Ändern der Menschen?
Hier stellt er die Frage, wie Menschen die Energie gewinnen, die nötig ist, „um tiefgreifende gesellschaftliche Umwandlungen zu bewirken. - er glaubt, daß die Menschen dafür „religiöse Impulse“ benötigen."

Er setzt sich mit der „revolutionären“ Behauptung auseinander:
 
 
„Viele politische Revolutionäre meinen, zuerst müßten die politische und ökonomische Struktur radikal verändert werden, dann werden als zweiter und fast zwangläufiger Schritt ein Wandel der menschlichen Psyche erfolgen.“
 
  und benennt das andere Extrem:  
 
„jene, die behaupten, zunächst gelte es, die Natur des Menschen zu verändern - sein Bewußtsein, seine Wertvorstellungen , seinen Charakter - , erst dann könne eine wahrhaft humanistische Gesellschaft errichtet werden."
 
 
Auch diese Vorstellung hat sich nicht realisieren lassen. Es steht zu vermuten, daß die Lösung der "Mittelweg" ist.
Damit sind wir jedoch direkt wieder bei Marx, der lehrt, daß sich der Mensch in der "revolutionären Praxis" entwickelt und verändert, und der auch wußte:
"Die Idee wird zur revolutionären Gewalt, wenn sie die Massen ergreift."
 Mit anderen Worten - die Frage heißt: welche Idee ist so stark, daß sie das Handeln der Menschen beeinflussen kann? Es muß eine über den Einzelnen hinausgehende Idee sein, eine Idee, die den Einzelnen an etwas Höheres "rückkoppeln" kann: damit verbinden sich politische und religiöse Fragen.
 
Zukunft und
Fromm verlangt, daß der Gesellschaftscharakter das allen Menschen eigene religiöse Bedürfnis befriedigt, er definiert Religion:
 
Handlungs-Motivation
„jedes von einer Gruppe geteilte System des Denkens und Handelns, das dem einzelnen einen Rahmen der Orientierung und ein Objekt der Hingabe bietet.“
 
 
Vorschläge Fromms für praktische Maßnahmen
Fromm benennt die Schwierigkeiten, die es beim Aufbau einer neuen Gesellschaft zu überwinden gilt und macht konkrete Vorschläge, was wie geändert werden muß.
Viele seiner Gedanken leben auch heute in politischen Konzepten und alternativen Ansätzen: die Idee des "Bürgergeldes" liest sich bei Fromm z. B. so: (S. 181)
 
(Beispiele aus der Vielzahl der Vorschläge)
"Viele Übel der heutigen kapitalistischen und kommunistischen Gesellschaften wären durch die Garantie eines jährlichen Mindesteinkommens zu beseitigen.
Diesem Vorschlag liegt die Überzeugung zugrunde, daß jeder Mensch, gleichgültig, ob er arbeitet oder nicht, das bedingungslose Recht hat, nicht zu hungern und nicht obdachlos zu sein. Er soll nicht mehr erhalten, als zum Leben nötig ist - aber auch nicht weniger. Dieses Recht scheint heute eine neue Auffassung auszudrücken, doch in Wirklichkeit handelt es sich um eine sehr alte Norm, die sowohl in der christlichen Lehre verankert ist als auch von vielen »primitiven« Stämmen praktiziert wird: daß der Mensch das uneingeschränkte Recht zu leben hat, ob er seine»Pflicht gegenüber der Gesellschaft« erfüllt oder nicht."
 
  Ersetzen der "Zuschauerdemokratie" durch eine "Mitbestimmungsdemokratie" (S. 174):  
 
"Die Demokratie kann der Bedrohung durch autoritäre Gesellschaften standhalten, wenn sie sich von einer passiven »Zuschauerdemokratie« zu einer aktiven »Mitbestimmungsdemokratie«wandelt, in der die Belange der Gemeinschaft für den einzelnen ebenso wichtig sind wie die eigenen Angelegenheiten oder, noch besser, in der das Gemeinwohl von jedem Bürger als sein ureigenstes Anliegen angesehen wird."
 
 
Das ist nur realisierbar durch eine aktive Mitbestimmung in Politik und Wirtschaft, deren Voraussetzungen beispielsweise die maximale Dezentralisierung von Wirtschaft und Politik und ein "humanistisches Management" sind.
 
  Fromm setzt sich auch für die Frauen ein (S. 182):  
 
"Die Frauen sind von der patriarchalischen Herrschaft zu befreien.
Die Befreiung der Frauen von der patriarchalischen Herrschaft ist eine fundamentale Voraussetzung der Humanisierung der Gesellschaft. ...
Der Krieg zwischen den Geschlechtern ist ebenso alt wie der Klassenkampf, aber er hat kompliziertere Formen angenommen, da die Männer steht die Frauen nicht nur als Arbeitstiere brauchten, sondern auch als Mütter, Geliebte und Trostspenderinnen. Oft tritt der Geschlechterkampf offen und brutal zutage, häufiger wird er im Verborgenen ausgetragen. Die Frauen mußten sich der Macht der Männer beugen, aber sie haben mit ihren eigenen Waffen zurückgeschlagen; ihre schärfste Waffe war, die Männer lächerlich zu machen. Die Unterjochung der einen Hälfte der Menschheit durch die andere hat beiden Geschlechtern immensen Schaden zugefügt und tut dies weiterhin. Die Männer nahmen die charakteristischen Eigenschaften des Siegers, die Frauen die des Besiegten an. Auch heute noch gibt es keine Mann-Frau-Beziehung, die frei vom Fluch des Überlegenheits- bzw. Unterlegenheitsgefühls wäre, selbst unter Menschen, die bewußt gegen die männliche Vorherrschaft protestieren."
 
Zukunfts-Vision und neue Motivation

S. 192f
"Trotz der genannten hoffnungsvollen Faktoren bleibt die Chance gering, daß es zu den notwendigen menschlichen und gesellschaftlichen  Veränderungen kommt.

Unsere einzige Hoffnung ist die energiespendende Kraft,
die von einer neuen Vision ausgeht.

Diese oder jene Reform vorzuschlagen, ohne das System von Grund auf zu erneuern, ist auf lange Sicht gesehen sinnlos, denn solchen Vorschlägen fehlt die mitreißende Kraft einer starken Motivation. Das >utopische< Ziel ist realistischer als der >Realismus< unserer heutigen Politiker. Die neue Gesellschaft und der neue Mensch werden nur Wirklichkeit werden, wenn die alten Motivationen - Profit und Macht - durch neue ersetzt werden: Sein, Teilen, Verstehen; wenn der Marktcharakter durch den produktiven, liebesfähigen Charakter abgelöst wird und an die Stelle der kybernetischen Religion ein neuer, radikal-humanistischer Geist tritt."

und
"Die spätmittelalterliche Kultur blühte, weil die Vision von der Stadt Gottes die Menschen beflügelte. Die Gesellschaft der Neuzeit blühte, weil die Vision der Irdischen Stadt des Fortschritts die Menschen mit Energie erfüllte. In unserem Jahrhundert hat diese Vision jedoch die Züge des Turms von Babel angenommen, der jetzt einzustürzen beginnt und schließlich alle unter seinen Trümmern begraben wird. Wenn die Stadt Gottes und die Irdische Stadt These und Antithese darstellten, dann ist eine neue Synthese die einzige Alternative zum Chaos: die Synthese zwischen dem religiösen Kern der mittelalterlichen Welt und der Entwicklung des wissenschaftlichen Denkens und des Individualismus  seit der Renaissance. Diese Synthese ist die Stadt des Seins."

 
Anhang - die Gliederung des Buches, Kommentare, mein Weg zu diesem Buch:
 

Vorwort

Einführung: Die große Verheißung, das Ausbleiben ihrer Erfüllung und neue Alternativen
   Das Ende einer Illusion
   Warum haben sich die großen Verheißungen nicht erfüllt?
   Die ökonomische Notwendigkeit menschlicher Veränderung
   Gibt es eine Alternative zur Katastrophe?

 
ERSTER TEIL

ZUM VERSTÄNDNIS DER UNTERSCHIEDE ZWISCHEN HABEN UND SEIN

1. Auf den ersten Blick
    Die Bedeutung des Unterschieds zwischen Haben und Sein
    Beispiele aus der Dichtung
    Veränderungen im Sprachgebrauch
    Beobachtungen von Du Marais und Marx
    Heutiger Sprachgebrauch
    Zur Etymologie der Begriffe
    Philosophische Konzepte des Seins
    Haben und Konsumieren

2. Haben und Sein in der alltäglichen Erfahrung
    Lernen
    Erinnern
    Miteinander sprechen
    Lesen
    Autorität ausüben
    Wissen
    Glauben
    Liebe

3. Haben und Sein im Alten und Neuen Testament und in den Schriften Meister Eckharts
    Altes Testament
    NT
    Meister Eckhart (1260-1327)
               Eckharts Begriff des Habens
               Eckharts Begriff des Seins

ZWEITER TEIL

ANALYSE DER GRUNDLEGENDEN UNTERSCHIEDE ZWISCHEN DEN BEIDEN EXISTENZWEISEN

4. Die Existenzweise des Habens
    Die gewinnorientierte Gesellschaft- Basis für die Existenzweise des Habens
    Das Wesen des Habens
    Haben - Gewalt - Rebellion
    Weiter Faktoren, die die Existenzweise des Habens fördern
    Die Existenzweise des Habens und der anale Charakter
    Askese und Gleichheit
    Funktionales Haben

5. Die Existenzweise des Seins
    Tätigsein
    Aktivität und Passivität
    Aktivität und Passivität bei einigen großen Meistern des Denkens
    Sein als Wirklichkeit
    Der Wille zu geben, zu teilen und zu opfern

6. Weiter Aspekte von Haben und Sein
    Sicherheit- Unsicherheit
    Solidarität - Antagonismus
    Freude-Vergnügen
    Sünde und Vergebung
    Angst vor dem Sterben - Bejahung des Lebens
    Hier und Jetzt - Vergangenheit und Zukunft

 
DRITTER TEIL

DER NEUE MENSCH UND DIE NEUE GESELLSCHAFT

7. Religion, Charakter und Gesellschaft
    Die Grundlagen des Gesellschafts-Charakters
    Gesellschafts-Charakter und "religiöse" Bedürfnisse
    Ist die westliche Welt christlich ?
    Die Religionen des Industriezeitalters
    Der "Marketing-Charakter" und die "kybernetische Religion"
    Der humanistische Protest

8. Voraussetzungen für den Wandel des Menschen und Wesensmerkmale des neuen Menschen
    Der neue Mensch

9 . Wesensmerkmale der neuen Gesellschaft
    Eine neue Wissenschaft vom Menschen

Nachwort von Ruth Nanda Anshen

Bibliographie

Register

 
Die Süddeutsche Zeitung
"In seiner Darstellung steht die Existenzweise des Habens für die Übel der gegenwärtigen Zivilisation, die des Seins aber für die Möglichkeit eines erfüllten, nicht entfremdeten Lebens. Die heutige Gesellschaft ist vom Modus des Habens oder Habenwollens bestimmt: Ihr Verhalten ist durch den Charakter des Privateigentums bestimmt ... Demgegenüber sind Voraussetzungen für den Modus des Seins vor allem Unabhängigkeit, Freiheit und kritische Vernunft. Der Mensch, der nicht mehr vom Haben, sondern vom Sein bestimmt wird, kommt zu sich selbst, entfaltet eine innere Aktivität, die nicht mit purer Geschäftigkeit oder Betriebsamkeit zu verwechseln ist, er kann seine menschlichen Fähigkeiten wirklich produktiv einsetzen. Diesem Menschen gilt Besitz nichts, Liebe jedoch alles... Vielleicht zählt Fromm für künftige Interpreten dereinst zu den Wortführern jener dritten Kraft, die - wie die großen Humanisten am Ende der Glaubenskriege - durch ihre mutigen Ideen dazu beitragen können, daß wir insgesamt toleranter und hilfsbereiter, bedürfnisloser und friedfertiger werden. Mag sein, daß die Partei des humanistischen Protests an Boden gewinnt: Ihre Wegbereiter in unserem Jahrhundert heißen Mahatma Gandhi und Martin Luther King, Albert Schweitzer und Ivan Illich. Erich Fromm gehört zu ihnen.“
(Dieses Zitat ist dem Taschenbuch  vorangestellt.)
Mein Weg zum Buch
Eigentlich war es komisch: eine Christin und ein Marxist haben mir fast zeitgleich dieses Buch empfohlen.  Das war 1995.

Die Christin erzählte mir, wie dieses Buch zu DDR-Zeiten innerhalb christlicher bzw. kirchlicher Kreise gelesen, weiterempfohlen und heftig diskutiert worden war. Vor allem die Sozialismus-Kritik von Erich Fromm habe dabei eine Rolle gespielt. Diese war ja der Hauptgrund, weshalb E. Fromm in der DDR nicht so gern genannt wurde.
 
Der Marxist erzählte mir von diesem Buch, weil es ihn nach der Wende erstaunt und zutiefst beschäftigt hatte. Er fand alles, was E. Fromm da schrieb, sehr nachdenkenswert, vor allem dessen Sozialismus-Kritik. Inzwischen war er jedoch ganz dem Pessimismus verfallen und glaubte nicht mehr, daß solche Gedanken wie die von E. Fromm Gehör bei den Menschen fänden.
 
Die Diskussion im Kulturbund  Wittenberg über das Buch hatte ich angeregt. Wir waren ca. 20 Personen, fast alles ältere Männer, nur drei oder vier Frauen. Der Philosoph, der sie moderierte, begann mit den Worten
"Ohne HABEN-Menschen würde der Staat zusammenbrechen."
Später begriff ich an den Reaktionen der meisten Teilnehmer, daß ich da mit einer Gruppe von HABEN-Menschen zusammensaß, die gar nicht bereit waren, über das SEIN-Leben  nachzudenken. Eine eisige Ablehnung gegen das Thema war offensichtlich. Die Tendenz ihrer Argumentation lief immer wieder auf das eine hinaus:
Erst wenn ich GENUG HABE, kann ich über mein SEIN nachdenken.

Eine zweite Diskussion im "Frauencafé" hier in Wittenberg mit Frauen zeigte mir, wie schwer es heutzutage ist, angesichts des ein ganzes Leben lang antrainierten "Haben-Denkens" überhaupt erklären zu können, was "Sein-Denken" ist. Doch die Frauen hatten ein "natürliches Gespür" für Sein-Denken, konnten Parallelen zu ihrer eigenen Lebensauffassung und ihren Erfahrungen herstellen, fühlten sich emotional stark von den aufgeworfenen Fragen angesprochen. Es war ein wundervoller Gedankenaustausch.

Mir wurde im Vergleich der beiden Gesprächsrunden schließlich deutlich, daß Fromms Denkweise dem entspricht, was vielfach als "weibliches Denken" bezeichnet wird ...
 
Ein Wessi klärte mich später auf, daß dieses Buch in den 70er Jahren bei ihnen drüben "Kultbuch" gewesen sei. Es hatte also nicht nur ein intellektuelles Nischendasein geführt. Die Gedanken Fromms müssen die Menschen berührt haben. Ich begreife immer noch nicht, wieso dieses Buch  - wenn es denn so fleißig gelesen wurde - bisher so wenig Wirkung gezeigt hat.
Der jährliche Erich-Fromm-Preis  Mit dem Erich Fromm-Preis sollen Personen ausgezeichnet werden, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen oder journalistischen Engagement Hervorragendes für den Erhalt oder die Wiedergewinnung humanistischen Denkens und Handelns im Sinne Erich Fromms geleistet haben bzw. leisten.
Im Jahr 2007 erhielten Konstantin Wecker und Eugen Drewermann gemeinsam diesen Preis.
Im Jahr 2008 war es Jakob von Uexküll, der selbst Stifter des sogenannten "Alternativen Nobelpreises" ist, in diesem Jahr wir des Gerhard Baum, der frühere Bundesinnenminister, sein.  In der Begründung für G. Baum heißt es u. a. , er erhalte den Preis für
"seinen Einsatz für die Menschenrechte und speziell für die im Grundgesetz verbürgten Grund- und Freiheitsrechte. Baum habe sich zudem immer wieder gegen ein unverhältnismäßiges Sicherheitsstreben eingesetzt. Damit realisiere er auch das humanistische Vermächtnis Fromms.."
(aus http://www.fdp-nrw.de/webcom/show_article.php?wc_c=522&wc_id=1072&wc_p=1  am 15. 02. 2009)
Die Website
Sehr empfehlenswert ist ein Blick auf die Website www.erich-fromm.de. Dort gibt es z. B. die Möglichkeit, Texte der jährlich erscheinenden Zeitschrift  "Forum". Zu deren Autoren gehören z. B. Jakob von Uexküll, Hans-Peter Dürr, Elmar Altvater und Hans Jellouschek.
Achtung - das versprochene Download  hat  bei  mir nur in Ausnahmefällen geklappt.
nach oben
www.heitere-zukunft.de / Allgemeines / Fremdtexte / Fromm, Erich,   Version    1d