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15. 03. 2009
Gänseblümchen
Heitere Zukunft
Ein Zukunftsmodell stellt sich vor - Gibt es eine denkbar-machbar beste Zukunft?
Einladung Inhalt Neues Allgemeines ABC Zukunft atomisierte Welt
Arbeit + Spiel Mensch - Sein Beziehungen Vererben+Lehren Freiheit + Moral Heiterkeit Weg + Ziel
Namen

Namens
natürlich von Personen, die sich um Zukunft besonders verdient gemacht haben

Die Zahl der Menschen, die sich in Vergangenheit und Gegenwart um Zukunftsfragen verdient gemacht haben und noch machen, ist natürlich unüberschaubar groß.
Sie haben durch Gedanken und Ideen, durch Träume und Visionen, durch Taten und durch ihre Wirkung auf andere  Menschen wenig oder viel  Einfluß auf die Zukunft gehabt oder versuchen heute, Einfluß zu nehmen. Viele Versuche sind gescheitert, waren nur Experimente oder wurden von Gegnern bekämpft.  Viele dieser Menschen, die sich für eine bessere Welt einsetzten und einsetzen (nur um diese geht es hier!), wurden und werden ruiniert, ermordet, verjagt, verspottet oder einfach ignoriert. Unter ihnen waren und sind Philosophen*, Wissenschaftler, Politiker, Visionäre, Künstler und ganz normale, einfache Menschen, Männer und Frauen.  Einige von ihnen werden ich hier nach und nach vorstellen, diejenigen, deren Gedanken und Arbeiten in diese Webseite einfließen.


Die Übersicht über erste Namen:

  Branstner, Gerhard - der  "Heiterkeits-Papst"
  Göttner-Abendroth, Heide - die Matriarchatsforscherin
  Jäger, Willigis - Katholik und Visionär
Vaughan, Genevieve  und die "Ökonomie des Schenkens"
 
* Der Plural   meint immer beide Geschlechter.

Name Kurzcharakteristik
erwähnt in:
Branstner, Gerhard
Linker Schriftsteller und Philosoph, Jahrgang 1928 (?), der in der DDR vor allem mit seinem "Handbuch der Heiterkeit", aber auch mit vielen anderen, teils phantastischen teils humorvollen Geschichten, die den Alltag des realen Sozialismus kritisch-heiter reflektierten, sehr bekannt war.
Besonders gefiel mir nach der Wende  sein "Mensch, wohin? - Versuch einer Kurzphilosophie der Geschichte". Darin nennt er das "Gesetz der Anpassung" das "Grundgesetz aller menschlichern Entwicklung".
Er schreibt darin auch:
"Die Zukunft des Menschen liegt in der Kultur des menschlichen Zusammenlebens. Die Kultur in den Beziehungen zwischen den Menschen ist die wesentliche Form der Kultur."
Den Weg sieht er über eine "zweite Aufklärung", in der das geistige Erbe von Sozialismus, Humanismus und Christentum zusammengeführt werden:
"Es ist bezeichnend, daß alle wesentlichen ethischen Inhalte des Christentums auf den Sozialismus deuten, aber nicht einer auf den Kapitalismus."
Er hat mir mit seiner Analyse der Gegenwart sehr viel geholfen. Unter anderem habe ich seinen Gedanken der "Verernstung des Lebens im Kapitalismus" aufgegriffen in "Ernst des Lebens".

Im Jahr 1996 lernte  ich ihn persönlich kennen. Für meine Idee der "heiteren Zukunft" hatte er - von dem ich es doch so erhofft hatte - kein Ohr.  Doch er erzählte mir einige hübsche Sachen über die Heiterkeit, zu deren Geschichte er recherchiert hatte: in allen Kulturkreisen zu allen Zeiten haben die Menschen mit Hilfe der Heiterkeit viele kritische, ernste, problematische Lebensphasen und Probleme meistern können. Heiterkeit war auch immer ein Mittel, allzu autoritärer Obrigkeit begegnen zu können.
Die PDS hat ihn, der  sie kritisierte, weil sie den Marxismus nicht schöpferisch auf die gegenwärtigen Bedingungen anwandte, irgendwann rausgeschmissen. Ich glaube, später haben sie sich korrigiert und ihn wieder aufgenommen - ein richtiger Zirkus halt, der der Verernstung des Lebens Paroli bietet...
Im Jahr 2008 ist er verstorben.
Heiterkeit  »
ernst  und heiter
Göttner-Abendroth, Heide
Sie ist die bekannteste deutsche Matriarchatsforscherin. Einen ersten Einblick in ihre Arbeit und ihre Gedankenwelt geben ihre zwei Essaybände (siehe Quellen). Durch sie korrigierte ich meine oberflächlich-falsche Vorstellung vom Matriarchat und fand viele kluge Gedanken über die Besonderheiten weiblichen Denkens und Wissens, die in meine andere Webseite "www.brunhild-krueger.de" (Weibliches Wissen, Denken und Erkennen) einflossen.

Im Heft 1 der "Weiblichen Stimme" schreibt Leila Dregger über sie: "die an anderen Orten die Erfahrung machen mußte, daß mutige Vertreterinnen neuer Gedanken oft persönlich verfolgt werden"

Sie hat ein Projekt gegründet, das sie "HAGIA" nannte. In ihrem Essayband  "Für die Musen" schreibt sie darüber:
"Ein neues Denken als experimentelle Utopie - HAGIA Akademie und Coven für kritische matriarchale Forschung und Erfahrung e. V."
Die HAGIA wird in
Weg + Ziel »
neue Keimen » 
Frauen vorgestellt, ihre zukunftsrelevanten Erkenntnisse aus der Matriarchatsforschung in
Weg + Ziel » 
Ideengeschichte » 
weibl. Ideen 
Ausführlicher stelle ich sie  und ihre Erkenntnisse
auf meiner WEB-Seite www.die-besten-gedanken.de vor. Klick hier:
zur Seite über Heide Göttner-Abendroth auf www.die-besten-gedanken.de
Jäger, Willigis
"Willigis Jäger vertritt eine moderne und transkonfessionelle Spiritualität, die den spirituell Suchenden des 21. Jahrhunderts Antwort auf ihre drängenden Fragen gibt.
Als Benediktiner und Zen-Meister ist er sowohl von der christlichen Mystik als auch dem östlichen Zen inspiriert und geht zugleich weit über die traditionellen Vorstellungen der Religionen hinaus. Seine Vision einer integralen Spiritualität vereint den großen Erfahrungsschatz der östlichen und westlichen Weisheit in sich und bezieht zugleich neueste Erkenntnisse der Wissenschaften mit ein."

In meinen Augen ist Herr Jäger einer der größten und besten Visionäre der Gegenwart.
Zitat von der Startseite seiner  Website www.willigis-jaeger.de
Vaughan, Genevieve
Frau Vaughan wird vorgestellt als "Friedensarbeiterin, Feministin und Ölmillionärin". Sie lebt in Texas:
"Es ist ein Männerland. Öldynastien, breitkrempige Männerhüte, law and order, hier gibt es die meisten vollstreckten Todesurteile in den USA." schreibt E. Diederich.  "J. R. Ewings  und die üblen Machenschaften des Ölgeschäftes"  - die Seifenoper "Dallas" wird zur "unfreiwillig komischen Karikatur des Kapitalismus".
In dieser Welt der Ölgeschäftemacher, in Austin, 200 Meilen südlich von Dallas, lebt Frau Vaughan. Ihre Familie ist durch das Ölgeschäft reich geworden. Das Geld hat G. Vaughan geerbt - und sie verschenkt es. Diese Frau muß verrückt sein.
Sie ist im Jahr 1940 geboren, hat drei Töchter geboren, lebte zwanzig Jahre mit ihrem Mann, einem Italiener und marxistischen Sprachwissenschaftler in  Rom. Ihr Schicksal führt sie in die Reihen der starken italienischen Frauenbewegung, durch die sie zur Feministin wird.  Nach der Scheidung geht sie im Jahr 1984 zurück in die USA. Es folgen 16 Jahre, in denen sie ihr Geld verschenkt.
"Nicht planlos, sondern immer gebunden an politische und soziale Ziele der Veränderung. Die Liste der Vorhaben, Projekte, Förderungen  ... ist endlos." 
Unter anderem unterstützt sie die Weltfrauenkonferenzen in Nairobi (1985) und in Peking (1995). Sie fördert die technische Qualifizierung und Vernetzung von Frauen, inittiert ein Frauen- und Friedenszentrum in der Nähe von Austin, sie schenkt eine Ranch dem Netzwerk der Nordamerikanischen Indianerinnen, ..
Viele Projekte sind inzwischen eingegangen, ware nicht lebensfähig, andere haben es geschafft, selbständig (meint wohl ohne weitere finanzielle Unterstützung) weiter zu existieren ..."
Nun hat sie im Jahr 2004 diesen Kongreß (siehe Ideensuche) mit organisiert.
Weg und Ziel   »  Ideensuche 
Die Informationen über Frau Vaughan habe ich entnommen einem Beitrag von Ellen Diederich in der "Weiblichen Stimme,
Heft 6"
siehe  Fremdtexte  » 
Weibl Stimme
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