| Krieg + Frieden |
Die Vorankündigung im Videotext versprach, daß es nicht nur um Kriege, Rüstung und Hintergründe gehen würde:
Die Filmemacherin "zeigt .... die Vision einer Welt, in der statt in die Rüstung in zivile Projekte investiert werden könnte."
In dem Film wird gesagt:
Der erste Irak-Krieg hat so viel gekostet, daß man von diesem Geld das Trinkwasserproblem der Welt hätte lösen können.
Die Grundlage der Vision heiß:
Neunzig Prozent der Konflikte können durch Früherkennung und Prävention verhindert werden. Ein "militärisches Zwangsinstrument", das in den restlichen 10 Prozent der Situationen benötigt würde, müsse "ausschließlich bei der UNO
angesiedelt werden"
Erwähnt wird ein "Friedenszentrum Burg Schlaining" und der Vorschlag von Jakob von Uexküll, dem Stifter des alternativen Nobelpreises, einen "Weltzukunftsrat" zu bilden.
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3Sat 1. 9. 2006,
Film von Karin Bock:
"Der Preis des Krieges"
20.15 - 21.00 Uhr
siehe auch www.frameworx.at
Dort können ausführlichere Informationen über Fakten aus dem Film eingesehen werden. Auch ist geplant, ein Buch über die Thematik des Filmes herauszugeben.
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Schenken -
Ökonomische Zukunfts-Bilder |
Eine der eigenartigsten Episoden im Märchen vom Schneewittchen ist wohl die, als der Prinz den Zwergen den gläsernen Sarg mit dem Mädchen abkaufen will. Die Zwerge sagen: "Nicht um alles Gold in der Welt!"
Darauf bittet sie der Prinz: "So schenkt mir ihn, denn ich kann nicht leben, ohne Schneewittchen zu sehen, ich will es ehren und hochachten wie mein Liebstes." - darauf gaben die Zwerge ihm den Sarg.
Unbemerkt von den deutschen Medien tagte in den USA eine Konferenz:
"The Gift Economy Inside and Outside of Patriarchal Capitalism
November 12-14, 2004"
Aus Deutschland nahm die bekannte Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth daran teil.
Die Initiatorin ist Genevieve Vaughan.
Auf der Konferenz - so kann ich der Webseite (siehe rechts) entnehmen - sprachen Frauen aus allen Erdteilen und Kulturkreisen über ökonomische Erfahrungen und Vorstellungen.
Aus den Beiträgen, die akustisch abrufbar sind, biete ich hier nur zum Neugierig-Machen zwei Themen an:
- The Social Structure of the Historical Khoekhoe as a Model for a Gift Economy (Yvette Abrahams, South Africa)
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Solidarity Economics (Rabia Abdelkarim, Algeria / Senegal)
Der Grundgedanke der "gift economy" ist:
"eine Ökonomie des Schenkens gesamtgesellschaftlich zu entwickeln". Dieser Gedanken dürfte so radikal in unsere Denkgewohnheiten eingreifen, wie es nur der Übergang von der Vorstellung über eine ruhende Erdscheibe zum Wissen von der um die Sonne kreisenden Erdkugel war: für Scheibenanhänger einfach "unvorstellbar".
Haben Sie den Mut, diesen Gedanken nur einmal zuzulassen, ihn für möglich zu halten! Ich werde später noch ausführlicher an anderer Stelle auf diese ökonomische Idee eingehen.
Sicher sind hier erst die vagen Anfänge einer neuen ökonomischen Idee zu beobachten. Sicher müssen viele Fragen, vor allem die des konkreten Übergangs von der heutigen zwanghaft-engen zu dieser freizügigen Ökonomie geklärt werden.
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Zum ersten Mal habe ich von dieser Idee gelesen in der Zeitschrift "Die Weibliche Stimme - für eine Politik des Herzens, Heft 6,
siehe auch
weibl. Stimme weitere Informationen unter:
www.gift-economy.com
siehe auch in
Keime des Neuen >
Reichtum
ber aktuelle Initiativen, die in diese Richtung gehen |
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Doch ich denke, daß diese Idee die ökonomische Basisidee meines Zukunftsmodells sein kann. |
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| - Das Buch "for-giving"
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Genevieve Vaughan hat ein Buch geschrieben: "For-giving". Es kann im Internet über www.for-giving.com in englischer Sprache heruntergeladen werden. Leider sind meine Englischkenntnisse zu schlecht und ist das Buch ziemlich umfangreich, ansonsten würde ich in den "Fremdtexten" gern einen Auszug veröffentlichen.
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Weitere Informationen über die Ölmillionärin Vaughan: siehe in "Allgemeines": Namen |
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| Verschiedene Beispiele |
Es gibt viele Menschen, die Ideen für eine bessere Zukunft haben und diese auch öffentlich machen. Das Problem ist, daß diese Ideensuche zersplittert ist in viele kleine Grüppchen und Einzelpersonen, die den Weg zueinander noch nicht gefunden haben:
"Siehe, sie sind ein Volk und eine Sprache sprechen sie - fortan wird ihnen nichts unmöglich sein, was sie sich auch vornehmen mögen" - sagt sinngemäß Gott in der Bibel im Zusammenhang mit der Geschichte (dem Gleichnis) vom Turmbau zu Babel.
Damals mußte Gott die Sprache der Menschen verwirren, damit sie ihr gigantisches Vorhaben nicht realisieren. Gleichzeitig hat er ihnen damit jedoch auch gesagt:
Wenn Ihr etwas tun wollt, das ganz wichtig für euch ist, dann gibt es einen Weg: seid euch einig, sprecht eine Sprache!
Gerade meine Sammlung kleiner Beispiele soll zeigen, wie in den verschiedenen Vorstellungen von Zukunft eine gemeinsame Grundidee immer wieder zum Vorschein kommt.
Doch ich habe ja erst begonnen, diese Sammlung zusammenzustellen...: |
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| Ein schrecklicher Traum |
H. L. erzählte, er habe geträumt, sich in der Zukunft zu bewegen. Er hatte das Gefühl, daß es ca. 30 - 50 Jahre später ist. Er sah junge Frauen, die sehr dünn und - das betonte er besonders - sehr ernst waren.
Da wurde ich hellhörig, wie Sie sich denken können. (Eigentlich spreche ich mit ihm nicht über mein Zukunftsmodell, er weiß kaum etwas von meiner Idee der "heiteren Gesellschaft".) Außerdem sah er, daß das Leben nur noch in großen Städten stattfand, die ländlichen Gegenden total entvölkert waren. Er sagte: "Die Landstraßen, da quoll Unkraut zwischen dem Belag hervor, es war alles so verwahrlost."
An seinem Traum erschütterte mich, daß er so außerordentlich realistisch war und ich dachte: Wenn wir so weitermachen wie bisher, steht uns eine solche Zukunft höchstwahrscheinlich bevor!
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siehe in "atomisierte Welt":
Ernst des Lebens |
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