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29. 08. 2009
Gänseblümchen
Heitere Zukunft
Ein Zukunftsmodell stellt sich vor - Gibt es eine denkbar-machbar beste Zukunft?
Einladung Inhalt Neues Allgemeines ABC Zukunft atomisierte Welt
Arbeit + Spiel Mensch - Sein Beziehungen Vererben+Lehren Freiheit + Moral Heiterkeit Weg + Ziel
Weg + Ziel
Menschheit
Menschheit
Auf dem Weg in eine ganze, ganz neue Welt - die Wege zur Einheit



Die Menschheit  erkennt sich als Einheit.

Das ist die komplexesten Aufgaben
der sozialen Evolution des Menschen überhaupt.



Die Realisierung dieser wichtigsten Zukunftsaufgabe, dieser Weg in die Einheit der Menschheit erlebt gegenwärtig als "Globalisierung"  eine rein den ökonomischen und machtpolitischen Interessen geschuldete Orientierung bzw. Desorientierung. Diese einseitigen "Zielvorgaben" führen zu einer den Prozeß selbst gefährdenden Deformation der notwendigen und möglichen Zukunftstendenzen.   Andererseits entstehen heute immer mehr  wundervolle "Keime des Neuen". Die Verantwortung des Einzelnen für das Ganze wächst ...

Eine Art Wettlauf hat begonnen: schaffen wir es, den desorientierenden Tendenzen rechtzeitig die Kraft der echten Gemeinschaft entgegenzustellen?
Einige Beispiele für diese echten Zukunftstendenzen und Gedanken über Möglichkeiten, den Weg in die Einheit zu gestalten, will ich hier vorstellen.
 
  1.   Das Internet und  seine Folgen
        Seti at home
  2.  Kultur-Austausch statt "multi-kulti"
        Handys für Aborigines ?
        Heilsame Trance
        Tourismus als Möglichkeit des Kultur-Austausches?
  3. Kommt die Weltreligion?
  4. Welche internationalen Kräfte und Bündnisse gibt es?
        Attac
        Kommunisten ("Proletarier aller Länder, vereinigt euch!")
        Wissenschaft
        das "Weltjudentum"
        das Welt-Finanz-System - "Geld regiert die Welt"?
        die heiteren Menschen? - "Clowns aller Länder, vereinigt euch!"-?
                                                   (siehe hierzu den ausführlichen Beitrag in 6. )
5. Gedanken zum Annäherungsprozeß
u. a. der Vorschlag für eine welteinheitliche Zeichensprache
  6. Das "Weltparlament der Clowns" und das "World Culture Forum"
1. Das Internet und Folgen

Es ist unbestreitbar, daß das Internet die besten Voraussetzung ist, diesen Einheitsgedanken der Menschheit praktisch zu realisieren.
Seti at home
Es war nur eine kurze Information, die der TV-Sender Phoenix brachte:
Die Datenfülle der aus dem Weltall empfangenen Daten  zur Suche außerirdischer Intelligenz  ("SETI") ist so riesig, daß sie mit den Rechnerkapazitäten der  Forschungseinrichtungen nicht bewältigt werden kann. Deshalb haben die Forscher einen Aufruf weltweit gestartet, daß Privatpersonen ihre Rechner dafür mit zur Verfügung stellen: 3 Millionen Menschen beteiligen sich bereits an diesem "Seti at home" genannten Projekt.
Weitere technische Details, wie das praktisch funktioniert, wurden nicht genannt, doch die Information als solches finde ich phantastisch, wunderbar!
Wenn es möglich ist, für dieses Projekt Millionen Menschen zu begeistern - was könnten wir dann als Menschheit noch für wunderbare gemeinsame Projekte beginnen!
Phoenix 17. 10. 2006, gegen 19.10 Uhr, Sendung "Odyssee ins All" (Teil 2 / 3)
2. Kultur-Austausch statt "multi-kulti"
Handys für Aborigines ?
Manchmal hört man davon, die australischen Ureinwohner besäßen die  Fähigkeit zur Telepathie, zum Gedankenaustausch ohne Worte, auch über größere Entfernungen. Einmal angenommen, das würde stimmen, was würden die Aborigines dann von den Handys halten? Würden sie sich nicht als die "überlegenere Kultur" fühlen? Sie würden sagen: "Diese Leute brauchen so viele Gegenstände für die einfachsten Dinge, die sie verlernt haben." Wenn sie das Sagen in der Welt hätten, würden sie allen anderen Kulturen erst einmal Kurse in Telepathie verordnen, so wie wir glauben, in anderen Ländern Schulen bauen zu müssen, um den dortigen Menschen lesen und schreiben beizubringen.
Heilsame Trance
Dr. Wolfgang Mastuak, Psychotherapeut, Prof. für Musikpädagogik an der Musikhochschule München
„Wo Trance im öffentlichen Leben institutionalisiert ist, ist sie es immer in Zusammenhang von Kult und Kunst. Technik und Wirtschaft stellen dort eher Randerscheinungen dar, die das Leben erleichtern, während Kunst und Kult ganz essentiell mit dem Leben als solches zu tun haben.
In der Trance erfährt der Mensch eine "andere, weitere Perspektive des Lebens". Trance-Erfahrungen scheinen von elementarer Bedeutung zu sein, ganzheitlich denken und empfinden zu können.

Was heißt das, sie ist "im öffentlichen Leben institutionalisiert"? Vielleicht empfinden diese Kulturen unsere Kultur als "arm", weil wir auf diesem Gebiet so unterentwickelt sind?

Ich denke, es gibt noch viel mehr kulturelle und psychische Erfahrungen anderer Völker, die auch für uns nützlich sein können. Sie systematisch zu studieren und öffentlich zu machen, gehört deshalb unbedingt zu Gestaltung von Zukunft.
Teil der Trance sind oft Tanzbewegungen. In diesem Sinne läßt die neu erblühende Tanzbewegung in Deutschland hoffen!
aus einer älteren Notiz ohne Quellen-Angabe
Tourismus als Möglichkeit zum Kultur-Austausch?
Vielleicht können auch Touristenströme in gewisser Weise  zum Zusammenwachsen der Menschheit beitragen. Vielleicht lernen Touristen aus den sich selbst als "zivilisiert" beschreibenden Nationen nach und nach verstehen, daß auch außerhalb unserer "hohen Zivilisation" ein kultureller Reichtum der ganzen Menschheit existiert, der beschützt und bewahrt werden muß. Vielleicht lernen wir als Touristen Respekt vor diesen anderen Kulturen.
Doch was lernen die Menschen in diesen touristischen Hochburgen von uns? Sie fischen das Laub aus Swimmingpools großer Hotels unmittelbar an der Küste, während ihre Mutter oder Frau zu Hause kilometerweit laufen muß für ein paar Liter Trinkwasser. Sie lernen den Gegensatz zwischen reichen und armen Menschen, sie spüren die Zerrissenheit und Kaputtheit der Welt mehr als wir.
 
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3. Kommt die  einheitliche Weltreligion?
Papst und Ökumene
Noch ist es gar nicht lange her, da wurde ein katholischer Pfarrer bestraft, weil er an einem evangelischen Gottesdienst bzw. Abendmahl teilgenommen hatte - und nun hat der Papst in der Türkei eine Messe veranstaltet, an der nicht nur Katholiken teilnahmen, sondern Vertreter so vieler verschiedener christlicher Kirchen einschließlich Protestanten, daß das nur eines sein kann:
ein Signal an alle Christen der Welt zur Einheit.
Die Frage ist nun: ist das ein Hoffnungszeichen hin auf eine Weltreligion oder ist das ein notwendiges Zweckbündnis zur besseren Abgrenzung von den anderen Religionen?
geschehen am 1. Dezember 2006
Diese Notiz  vom Dezember 2006 war wohl eine zu frühe Hofflung. Inzwischen* hat uns der Papst eines besseren belehrt: Evangelische Christen gehören keiner richtigen Kirche an, sind sozuagen Christen zweiter Klasse. Ihm bzw. der katholischen Kirche laufen die Schäfchen massenhaft davon, vor allem in Lateinamerika - und er hat nichts besseres zu tun, als Christen gegen sich aufzubringen. Von einer weltumspannenden Gemeinschaft aller Christen  sind wir weiter entfernt als je zuvor. Wenn nicht einmal die Anhänger von Jesus sich vertragen können, wie soll es da zu einem Frieden zwischen den verschiedenen Religionen kommen? 
* "inzwischen" meint "Sommer 2007"
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4. Welche internationalen Kräfte und Bündnisse gibt es?

In diesem Abschnitt will ich  untersuchen, in welchen politischen und sonstigen Bewegungen und Kräften es Tendenzen hin zur Einheit der Menschheit geben könnte.
ATTAC
Ihre Losung gegen die Globalisierung und für eine echte Internationalisierung bzw. für ein Zusammenwachsen der Menschheit lautet:
"Globalisierung geht ganz anders: Mensch und Umwelt vor Profit"

Der Vorteil dieser Bewegung ist, daß sie "übergreifend" ist: übergreifend zu den Nationen, Rassen, Religionen und Klassen von Menschen.

Für das Jahr 2007 waren vielfältige Aktionen und Proteste, z. B. gegen den nächsten G8-Gipfel geplant: zu dieser Zusammenarbeit von acht Ländern ( Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Kanada, USA, Japan und Rußland) schreibt ATTAC:

"Insbesondere der G8-Gipfel ist ein Symbol für eine einseitig auf die Interessen der Industrieländer und ihrer Konzerne ausgerichteteten Globalisierung. ... (diese acht Länder-Chefs, die den Gipfel veranstalten) sperren über 180 andere Länder komplett aus und schotten sich gegen Bürgerinnen und Bürger ab."

Es ist offensichtlich, daß ein solcher Weg, wie diese acht Länder ihn gegen wollen, nicht in die Einheit der Menschheit führen kann!  Es ist gut, daß ATTAC in der Öffentlichkeit immer wieder auf die Gefahren dieser "Globalisierung" aufmerksam macht und dagegen protestiert.
Das Zitat habe ich entnommen einem Anschreiben von ATTAC an Mitglieder und Interessenten vom November 2006.
Kommunisten
"Proletarier aller Länder vereinigt Euch!" - so steht es im "Manifest der Kommunistischen Partei" aus dem Jahr 1848.
Geschrieben von den rund 30 Jahre alten Männern Karl Marx und Friedrich Engels. Selbst waren sie nicht Mitglied dieser Partei.
Ihr Gedanke war, daß die Arbeiterklasse eine internationale Klasse ist und der Frieden zwischen den Nationen möglich ist, weil überall das gleiche Prinzip herrscht: das Prinzip der Arbeit.

Der internationale Charakter der Arbeit erlebt heute einen Aufschwung, wie er zu Zeiten von Marx und Engels  nur von wenigen geahnt werden konnte.

Die Kommunisten sprachen und sprechen vom "proletarischen Internationalismus". Von dem ist nicht viel übrig geblieben. Überhaupt ist es relativ still geworden um diese Bewegung. Wie es scheint, hat mit der Veränderung des Charakters, des Inhalts und der Formen der Arbeit, mit der zunehmenden Differenzierung der Arbeiterschaft diese Bewegung ihre soziale Basis verloren und es nicht geschafft, klassenübergreifende Signale zu setzen.
Wie ich aus einem Gespräch mit DKP-Mitgliedern (DKP - Deutsche Kommunistische Partei, nach dem Verbot der KPD in den alten Bundesländern gegründet. Sie ist bis heute eine Randgruppen-Partei geblieben.) erfuhr, reden sie noch immer von "Klassenkampf".  Bis heute haben sie das Problem, das bereits in der DDR zu schweren theoretisch-ideologischen Verwerfungen führte, nicht verstanden:
Die "Dialektik von Klasseninteressen und Menschheitsinteressen" geht vom Primat der Menschheitsinteressen aus.

Die Kommunisten, die sich selbst als geistige Elite auf dem Weg in die Zukunft sehen, haben es aus meiner Sicht nicht verstanden, im Geiste von Marx und Engels über "den Buchstaben" von Marx und Engels hinauszugehen und deren Gedanken auf die heutige Zeit anzuwenden. Schade, schade, ....  
(An anderer Stelle werde ich hierzu später ausführlicher schreiben.)
siehe Quellen / Marx, K.
Wissenschaft
Die moderne Wissenschaft ist von ihrem Wesen her international. Neue Erkenntnisse können gar nicht mehr in einem Land allein gewonnen werden. Der Austausch von Forschungsergebnissen, von Beobachtungen und Theorien ist Basis für die Weiterentwicklung der Wissenschaft. Auch sie könnte somit zum Träger einer "Internationalisierungsbewegung" werden. Doch sie hat sich offenbar in den Dienst der Mächtigen gestellt, der Ethos der Erkenntnissuche um der Erkenntnis willen ist dem  Streben nach Macht, Erfolg, Anerkennung untergeordnet. Solange sie nur der Diener der Mächtigen ist, deren Macht und Profit zu vermehren, wird die Wissenschaft diese ihre internationale Seite kaum im Interesse der Einheit der Menschheit einbringen können.
 
das "Welt-Judentum"
Immer mal wieder geistern Gerüchte herum, die Juden hätten sich verschworen, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Weltherrschaftspläne - das dürfte mittlerweile bekannt sein - sind an keine Religion, Nationalität oder Rasse gebunden. Wir Deutschen waren ihnen genauso verfallen ("Denn heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt!") wie die USA jetzt glaubt, Weltgendarm spielen zu müssen. Ich denke, ehe man den Juden solche Absichten unterstellt, sollte man erst einmal fragen, wer heute die Welt beherrscht.  Es sind nicht Merkmale von Rasse oder Nationalität, die  diejenigen Menschen gemeinsam haben, die nach Macht streben. Machtstreben ist ein quer durch die Nationalitäten und Rassen gehendes internationales Problem.

Wenn ich hier auf das sogenannte "Weltjudentum" eingehe, dann aus einem ganz anderen Grund:
In dem Buch von Noah Gordon "Der Medicus" wird  geschildert, welche ungeheuer wichtige positive Rolle das Judentum damals, im Mittelalter, für den Handel zwischen den Ländern spielte:
Angesichts von Wegelagerern, Räubern, von Versorgungsproblemen und anderen Reisegefahren haben die von Juden an den Handelswegen betriebenen Herbergen die Voraussetzung für den sicheren Warentransport geliefert. Die jüdischen Karawanenbetreiber konnten diese ohne Gefahr nutzen, die Juden vertrauten einander, auch wenn sie sich persönlich fremd waren. Egal, ob deutscher, französischer oder persischer Jude - sie halfen einander. Dieses Vertrauen sicherte, daß von diesem Handel auch die Nichtjuden in Europa und Asien ihren Vorteil hatten.

 Diese Erfahrung, daß wildfremde Menschen einander vertrauen können, ist  eine Voraussetzung für den Weg in die Einheit der Menschen. Deshalb lohnt es, darüber nachzudenken, wie dieses Vertrauen in Zukunft wachsen kann, über Ländergrenzen, Rassen- und Religionsgrenzen hinaus.
 
die Finanzwelt?
"Geld regiert die Welt!"
Die Finanzkrise, die derartig wirksam von einem Land auf das andere überschwappt und die halbe Weltwirtschaft paralysieren kann, hat wohl eher das Gegenteil dessen gezeigt, was die Eingangsthese verkündet:
Geld "regiert" (organisiert, reguliert, koordiniert) nicht die Welt - Geld kann die Welt ins Chaos stürzen. Damit wird klar, daß alle Zukunftskonzepte, die aus den Kreisen der Finanzwelt kommen, mit äußerster Vorsicht zu genießen sind. Wer weiß, was die sonst noch alles kaputt machen!
 
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5. Gedanken zum Annäherungsprozeß
Annäherung ist konkret
Einig dürften sich die meisten Menschen darin sein, daß das  Zusammenwachsen der Menschen dieser Erde kein abstrakter Lernprozeß wie in der Schule ist, sondern wesentlich vom konkreten Erleben, von den individuellen Erfahrungen der einzelnen Menschen abhängt und ganz wesentlich vom Verhalten der Individuen getragen wird. Regierungsprogramme und UNO-Resolutionen können vielleicht Anstoß geben und diese individuellen Erfahrungsprozesse fördern, sie können ihn aber nicht ersetzen.
ein Vorschlag für eine Welt-Zeichen-Sprache  
Annäherung, Globalisierung, Verbundenheit und gegenseitiges Verständnis sind wesentlich von "Verständigung", vom gegenseitigen Verstehen der Sprache des anderen abhängig.
Wenn wir uns in  einer, in zwei oder vielleicht sogar in drei Fremdsprachen verständlich machen können, haben wir vielleicht schon viel erreicht, doch es ist noch lange nicht genug, wirklich "weltoffen" zu sein.
Viele Verständigungsprobleme treten sogar innerhalb einer Sprachgruppe auf: einer kann nicht sprechen (und wenn es nur zeitweise ist), ein anderer nicht hören. Situationen, in denen die Stimme nicht zu hören ist (Geräusche) oder die Entfernung zu groß ist, kommen hinzu. Ein besonders schlimmes Problem ist, wenn Menschen durch Schlaganfall oder andere Krankheiten das Sprechen nicht mehr möglich ist.

Mein Vorschlag lautet daher:
Es wird eine weltweit einheitliche elementare Zeichensprache entwickelt, in der man sich über  die wichtigsten Basisfragen austauschen kann:
solche Zeichen wie:
Achtung - ich will mit dir reden!
ja - nein - ich verstehe nicht (was du meinst) - das ist mir egal
Verstehst du mich? - Kannst du (nicht) sprechen? - Kannst du (nicht) hören?
Das ist genau das, was ich meine - das ist fast richtig - das ist völlig falsch
Benötigst du Hilfe? - Willst du mir etwas mitteilen? - Kann ich etwas für dich tun?
hilf mir - laß mich in Ruhe
bleib hier - geh weg
ich habe Hunger - ich habe Durst - mir ist kalt / warm
ich habe Schmerzen - ich bin glücklich - ich freue mich
ich bin in Gefahr - du bist in Gefahr - Vorsicht (Glatteis, starker Verkehr, Baustelle, Lebensgefahr, ...)
Wo bin ich - wie komme ich zu ... (Botschaft, Kaufhaus, Polizei, Arzt, Reisebüro)
Ich hatte einen Unfall - es gibt ein Problem - ich muß dir was zeigen, komm mit -
Gliedmaßen  und Körperteile können:
weh tun - jucken - abgestorben sein - usw.
Bezeichnung innerer Organe usw:
Zähne, Hals, Brust, Herz, Magen, Bauch
und deren mögliche Beschwerden
Ich benötige dringend Hilfe / meine Medizin / ärtzliche Hilfe
Mir ist etwas schlimmes passiert - ich habe einen Schaden angerichtet -
Benachrichtigen Sie bitte ...
Die Zeichen müssen einfach zu lernen und möglichst auch mit einer Hand auszuüben sein.
Sicher kann die Zeichensprache der Gehörlosen und Stummen eine Orientierung geben. Doch da es hier um "weltweit" geht - also alle Kulturen und ihre Ansichten einfließen müssen, ist es besser, wenn eine Gruppe aus allen Erdteilen diese Sprache "erfindet".
Diese wird dann von klein auf gelernt und gelegentlich geübt.
Die Basiszeichen müssen streng gleichbleibend weitergeben werden. Hier ist eine Entwicklung bzw. Veränderung gefährlich. Ergänzende Zeichen in einzelnen Gruppen sind möglich und werden sich von allein entwickeln.
 
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6. Das "Weltparlament der Clowns"
Aktuelle Veranstaltung am 9. Oktober 2009 Das "World Parliament of Clowns" tagt wieder:
"Planet of Smiles" nennt sich die Veranstaltung in Dresden. Mehr darüber in
www.wcf-dresden.org und www.clownship.org.
Kartenvorverkauf über www.theater-wechselbad.de
 
Es tagte am 27. Februar 2009 in Dresden
Die Idee zu diesem "World Parliament of Clowns" hatte der russische Clown  Antoschka ("kleiner Anton"), mit bürgerlichem Namen Ekaterina Moshaewna. Clowns haben kein Geschlecht und kein Alter. Es gibt keine "Clownin". Sie hat  als Gründerin dieses Weltparlaments zusammen mit "Patch Adam" am 10. November 2006 vor dem Europäischen Parlament gesprochen - auf Einladung.  Der offizielle Gründungstag war offenbar im September 2006. Gefunden habe ich diese Nachricht z. B. unter
http://www.nrhz.de/flyer/pdf.php?id=10312

Es ist nicht davon auszugehen, daß die Gründer und Mitgestalter das als kleinen Joke, als Werbung für ihre Kunst verstehen, sondern daß sich dahinter vor allem politische Absichten   durchaus nicht verstecken, sondern öffentlich gemacht werden wollen.
Patch Adam, die historische Vorlage zum gleichnamigen Film, in dem Robin Williams diesen Arzt spielte, der Lachen als Medizin verteilt.
 
Nun also tagt dieses Parlament in Deutschland, um gemeinsam "für eine bessere Welt zu werben".
Ich fühle mich ihnen zutiefst verbunden.
siehe auch
MZ vom
9. 1. 2009,
S. 1
„Clowns aller Länder vereinigt Euch!“
"Dresden. Auch in Krisenzeiten darf gelacht werden. Am 27. Februar versammeln sich in Dresden Spaßmacher zum „Weltparlament der Clowns“. Unter dem Slogan „Clowns aller Länder vereinigt Euch!“ soll der „Planet der Depression in einen Planet des Lächelns“ verzaubert werden, wie der Veranstalter am Donnerstag mitteilte. ...
Das Parlament der Clowns tagt im Schauspielhaus und will bei einer Show ganz praktische Überzeugungsarbeit leisten. ...
Das „World Parliament of Clowns“ ist als Sonderveranstaltung des World Culture Forums Dresden ausgewiesen. "
Das ist ein  Auszug aus einer Meldung vom 1. 1. 2009 in der
LVZ Online
World Culture Forum Dieses Forum tagte vom 26.2. bis 1. 3. 2009 in Dresden:
Auf seiner Website www.wcf-dresden.de heißt es u. a. zu dem Zielen dieses Forums:
 
 
"Eine Kultur, deren zentrales Glücksversprechen die fortwährende Mehrung materiellen Wohlstands ist, ist nicht verallgemeinerungs- und damit auch nicht zukunftsfähig.  ...

Diese Prozesse bewirken bei weiten Bevölkerungskreisen in den frühindustrialisierten Ländern Stagnation oder Rückgang des materiellen Lebensstandards. Das aber heißt: Das Glücksversprechen der westlichen und zunehmend globalen Kultur hat für sie keine Gültigkeit mehr. Die vorhersehbare Folge: Enttäuschung, Frustration, zunehmende gesellschaftliche Spannungen, Abspaltungen und möglicherweise sogar Abwendung von der freiheitlich-demokratischen Ordnung. Auch für diese Entwicklung mehren sich die Anzeichen.

Um ihr wirkungsvoll zu begegnen, ist die bisherige Fokussierung auf materielle Gütermehrung als zentralem Glücksversprechen zu lockern und zugleich sind andere, nichtmaterielle Bereiche der Kultur so zu stärken, dass sie mögliche Wohlstandsverluste im materiellen Bereich kompensieren können. Voraussetzung hierfür ist, dass die ganze Vielschichtigkeit und Schönheit von Kultur wieder breiten Bevölkerungskreisen bewusst wird und die Teilbereiche wieder in ein gleichgewichtiges Verhältnis zueinander treten..."
 
 
Der Gedankenansatz hat nur einen klitzekleinen Schönheitsfehler: die nichtmateriellen Bereicher werden als eine Art Ersatz für den Rückgang im materiellen Bereich angepriesen.
Sie sollten aber "Selbstzweck" sein: die Zukunft der Menschheit ist nur auf dem Weg ihrer kulturellen Entwicklung, Verfeinerung und Vervollkommnung zu erreichen. Die materiellen Bereiche sind nur  in  einer solchen Qualität und Quantität zu entwickeln, wie sie diesem Ziel dienen.
 
Ein Zitat aus der Webseite
www.clownship.org bzw. clownship.org, von der Seite "über uns"

Die Welt befindet sich im Chaos. Clowns fürchten es nicht, das Chaos ist ihr Element. Sie lassen es nicht zerstörerisch wirken, sondern verändern es durch ihre Kreativität und Spontaneität; auch das Scheitern kann ein Teil des notwendigen Prozesses sein. Die Welt befindet sich im Chaos und die Clowns der Welt haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt wieder in eine kreative Harmonie zu bringen – mit der Weisheit des Alters, mit den ‚Augen’ des Kindes, mit den Ansichten eines Clowns.

World Parliament of Clowns, eine Initiative der bedeutendsten Clowns unserer Zeit, wird mit Weisheit (Wisdom) und einem Lächeln (Smile) unsere aus den Fugen geratene Geschäfts- und EGO-Welt wieder auf den Boden der Realität zurück-balancieren und diese Welt wieder mit der spirituellen, ursprünglichen WIR-Welt in Einklang bringen. Die Clowns der Welt sind die ‚geborenen’ Spezies, dies zu erreichen – haben sie weder Geschlecht, noch Rasse, noch religiöse Schranken zu überspringen. Sie können sie selbst sein und mit ihrer angeborenen Spiritualität, ihrer Weisheit und ihrem Lächeln die Menschen dieses Planeten zu einem Neu-Denken und zur Übernahme einer globalen Verantwortung bewegen und die Menschheit auf diesem Weg ein wenig coachen.

World Parliament of Clowns betritt die Präsentations-Bühne der Welt, die bevölkert ist von Egoisten, Geschäftemachern, Weg-Sehern, Blendern und Nicht-Interessierten und wird diese Bühne wieder zu einem Manegen-Rund gestalten, in welchem sich Kinder und Erwachsene aller Hautfarben und aller Religionen wohl fühlen und sich trauen, ihre eigene wichtige Rolle zu spielen – als Partner, als Verantwortliche, als ethische Manager, als Interessierte, als Gestalter einer nachhaltigen Zukunft, als planetarische Bewohner und Bewahrer des jahrtausende alten Lebens auf diesem Planeten – für Menschen, Tiere und Pflanzen. Eine Initiative gegen die lähmende Gleichgültigkeit hin zu einer energie-geladenen und verantwortungsvollen Denkweise über uns selbst und über unsere Welt.

siehe auch
www.wcf-dresden.org und www.clownship.org.
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