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15. 03. 2009
Gänseblümchen
Heitere Zukunft
Ein Zukunftsmodell stellt sich vor - Gibt es eine denkbar-machbar beste Zukunft?
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"Kleinvieh macht auch Mist" - viele kleine Ideen und Aktionen machen Zukunft möglich
    

Manchmal sind es nur kleine Ideen, Fünkchen, Puzzle-Teilchen, die für sich allein gar nichts bewirken, aber in ihrer Summe sehr viel - "Kleinvieh macht auch Mist" ...

Erste Beispiele   finden Sie hier:


  1. Sich gegenseitig Gutes tun: Rückenmassage an einer Schule
  2. Prinz Charles will McDonald´s verbieten
3. Ulrich Wickert lobt das gute Benehmen
   
1. Rücken-Massage an einer Schule
Welche Schule das macht und ob es vielleicht schon an vielen Schulen "Schule macht", dieses Beispiel, kann ich gar nicht benennen: es war wieder einmal eine  gezappte Fernsehsendung, die folgendes vorstellte:
die "taktile Rückenmassage"  wird als Vorbeugen gegen Mobbing an einer Schule praktiziert. Begonnen hat man in den Unterstufen, doch bald wollten auch die oberen Klassen sich daran beteiligen. 
Die Grundidee dieses Versuches ist:
"Sich gegenseitig Gutes tun"
bzw.:
"Wer gelernt hat, sich so sanft zu berühren, schlägt nicht so leicht zu."
 
2. Prinz Charles will McDonald verbieten Unter der großen Überschrift:
"Charles gegen Fast-Food
Prinz spricht sich für  McDonald´s-Verbot aus"
ist unter anderem zu lesen:
MZ 1. März 2007, S. 24
 
"Prinz Charles hat mit seinem Vorschlag, Schnellrestaurants von McDonald´s  zu verbieten, in Großbritannien für Wirbel gesorgt. ...  (er) hatte gesagt, ein weltweites Verbot der Fast-Food-Kette würde die Gesundheit von Kindern verbessern. Britische Starköche begrüßten den Vorstoß. ... Prinz Charles setzt sich bereits seit langem für gesunde Ernährung ein."
 
 
Vor Jahren las ich einmal, daß pro Hamburger, der für ca. 3,50 DM verkauft wird, ein Schaden an der Umwelt  in Höhe von ca. 350 DM entsteht. Man hatte die Rodung der Waldflächen in Argentinien usw.  für die Rinderhaltung und die Kosten der Wiederaufforstung  gegengerechnet. Damals sagte ich:
"Zukunft beginnt, wenn McDonald´s in Deutschland pleite  macht."
Ich bitte, den "kleinen Unterschied" zwischen Prinz Charles´ und meinem Gedanken zu beachten: Mit Verboten ist meiner Meinung nach keine Zukunft gestaltbar.  Die Kunden müssen entscheiden können, was sie essen wollen.  Erst wenn sie begriffen haben und freiwillig (!) auf Fast-Food verzichten, haben sie auch eine "Genießer-Qualität" erreicht, die zukunftsfähig ist.
siehe auch
z. B. Freßtrieb
 
3. Ulrich Wickert lobt das gute Benehmen
Das ist nur eine kleine Randnotiz:
"Moderator Ulrich Wickert (64)  hat die Deutschen zu mehr Höflichkeit aufgerufen. »Man besinnt sich und fängt bei den ganz kleinen Dingen an. Beim Lob der Höflichkeit, beim Lob der Disziplin und all dieser Verhaltensregeln «, ....  Schließlich sei gutes Benehmen der erste Schritt zum guten Leben. Viele Deutsche würden daran noch vorbei leben."
MZ 1. 3. 2007, S. 24
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