Die einzelnen Gesichtspunkte, unter denen ich dieses Motto
"Jeder kann machen, was er will,- oder es versuchen."
betrachten werde: |
| Idee |
Wie es zu dieser Idee kam,
dieses Motto in die Vorstellung von der "heiterer Gesellschaft" einzubeziehen |
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| Wille |
Was will ein Mensch? (Seite im Aufbau)
Hier geht es darum zu ergründen, warum Menschen was wollen und was sie warum wollen, es geht um Handlungsmotive und deren Hintergründe. Auch der "innere Schweinehund" taucht auf, der uns hindert, wirklich das zu tun, was wir wollen.
Warum z. B. gibt es Menschen, die "böses" tun "wollen" - wollen sie es wirklich?
Heißt "alles machen können" auch, jemanden ungestraft töten zu können? - Diese Frage wird nun anders gestellt: Warum wollen Menschen andere Menschen töten? |
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| Triebe |
Wie wird ein Mensch "Herr seiner Triebe"?
Das Zukunftsmodell der "heiteren Gesellschaft" fordert weder Triebverzicht, noch sieht es den Menschen der Zukunft als hemmungsloses Triebtier, das allen seinen Trieben unbeherrscht ausgeliefert ist. Denn erst dann ist er wirklich frei: wenn er seinen Trieben nicht mehr unkontrolliert freien Raum läßt, sondern sie maßvoll-genußvoll befriedigen kann.
Das aktuelle Beispiel, in dem sich bereits Zukunft erkennen läßt, ein " Keim des Neuen" sozusagen (weitere "Zeichen der Zukunft": siehe " Keime des Neuen" in "Weg und Ziel"), ist in der Eßkultur zaghaft zu erkennen: wer seinen Freßtrieb nicht unter Kontrolle hat, wird verspottet - andererseits wächst die Fähigkeit zum genußvollen Essen.
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| Interessen |
Die unterschiedlichen Interessen der Menschen
Jeder Mensch "will" etwas anderes, die Menschen haben unterschiedliche Interessen - daraus müssen Interessenkonflikte entstehen ... - Müssen sie das?
Warum die Unterschiede der Interessen den Reichtum der Gemeinschaft ausmachen. |
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| Schuld |
Das ungewollte Ergebnis menschlichen Handelns (Seite im Aufbau)
Oft richten Menschen Schaden an, gelegentlich schädigen sie andere gewollt, oft geschieht es aus Versehen oder Dummheit, nicht absichtlich. Hier geht es um Begriffe wie Schaden, Schuld, Scham, Strafe, Willkür, Wiedergutmachung, und die zukünftige Sicht darauf. |
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| Bedingungen |
Die äußeren Umstände - Handlungsspielräume
Die Bedingungen, unter denen ein Mensch lebt, können die Verwirklichung seiner Wünsche und seines Willens behindern oder befördern. Letztlich bestimmen sie den Handlungsspielraum und damit die reale Freiheit des Menschen. Ob jemand in einem Elternhaus geboren wird, in dem seine Talente gefördert werden oder in einem, in dem sie keine Beachtung finden, prägt sein Leben völlig.
Für den einen gilt:
"Not macht erfinderisch", der andere kann nur im Überfluß wirklich kreativ sein.
Es geht also zukünftig darum, herauszufinden, welcher Mensch welche Handlungsspielräume benötigt für seine Selbstentfaltung und wie diese realisiert werden können. |
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| Pflichten |
Freiheit und Zwang, Freiheit und Pflicht
Jeder Mensch ist Zwängen ausgeliefert, er hat Pflichten gegenüber der Familie, den Nachbarn, dem Arbeitsgeber. Auch der Wunsch nach Anerkennung und Selbstbestätigung spielt eine Rolle. Das wird auch in der Zukunft so sein. Ist also Freiheit letztlich doch nur eine Illusion? |
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| Moral |
Handlungsvorschriften
Immer haben Menschen darüber nachgedacht und entsprechende Vorschriften erlassen, wie andere sich zu verhalten haben. Seit den paradiesischen Zeiten und den "10 Geboten" in der Bibel ist den Menschen nur bestimmtes Handeln erlaubt, anderes ist ihm verboten. Wer darf entscheiden, was erlaubt und was verboten ist? Wie wird das in der Zukunft sein?
Wird die heute weit verbreitete Parole: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral." auch in Zukunft das Verhalten vieler Menschen prägen müssen?
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| Selbst bewegt |
Kreativität und Selbstvervollkommnung als höchste Form der Freiheit
Der eine Mensch benötigt Hilfe, einen äußeren Rahmen, der ihm "vorschreibt", was er zu tun und zu lassen hat, ein anderer liebt es, Widerstände zu spüren, die seine Energie wecken, oder kann nur dann etwas leisten, wenn er "freie Hand" hat. Schreibt man ihm vor, was zu tun ist, verliert er jede Kreativität, jede Freude an seiner Arbeit, wird faul und gleichgültig.
Selbst bewegtes und selbst bestimmtes Leben werden das Ideal der Zukunft sein, auch wenn seine Verwirklichung noch 100 oder mehr Jahre dauern wird.
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| Liebe |
Freiheit, Verantwortung und Liebe
Die Freiheit, alles zu tun, was man möchte, kann auch durch Verantwortungsgefühl bzw. Liebe gegenüber anderen Menschen, der Natur, der Erde "eingeschränkt" werden. Es gibt ein "TABU", es gibt "Handlungs-Zwänge", nicht alles Machbare um jeden Preis zu tun:
Liebe ist immer auch "selbst beschränkte Freiheit".
Ist ein Mensch "frei", der etwas aus Liebe oder Haß tut?...
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| Glück |
Die Freiheit, glücklich zu sein - das Glück, frei zu sein
Es mag erstaunen, doch die intensivste Gegenüberstellung zum Freiheitsbegriff ist der Begriff des Glücks: was nützt uns unser Handlungsspielraum, unsere Freiheit, wenn wir kein Ziel damit verbinden? Also muß(!) sich ein freier Mensch fragen, was er mit dieser Freiheit anfangen will. Eine mögliche Antwort ist: Die Freiheit ist nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck, glücklich zu sein.
Damit wird die Frage nach der Freiheit des Menschen zur Frage nach dem Glück des Menschen.
Die Möglichkeit des Handelns setzt Energie zum freien Handeln frei. Der Mensch hat die Wahl: er kann sein Glück suchen, ...
... - oder es versuchen. |
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