Oft ist die Fähigkeit, sein Leben aktiv in die eigenen Hände zu nehmen, es selbstbestimmt, selbstbewegt zu gestalten, an die Möglichkeiten des Handelns gebunden. Alle Energie nützt nichts, wenn man keine Bedingungen hat oder schaffen kann, seine Fähigkeiten tatkräftig umzusetzen.
Zwischen Tatendrang (Selbstbewegtheit) und Realisierungsmöglichkeiten (Bedingungen) bestehen ziemlich komplexe Formen der Wechselwirkungen. Auch diese will ich hier näher beleuchten:
Denn es gibt das Phänomen, daß die einen bei besten Bedingungen faul und gedankenlos werden, andere (wenige) sich aus den fürchterlichsten Umweltbedingungen zu ganz herausragenden Lebenswegen aufmachen und geniales leisten.
Müssen also die Menschen schlechte Bedingungen haben? Sind die besten Bedingungen machmal gar nicht gut, sind
Schwierigkeiten wichtig?
Wie kann es gelingen, die für jeden Menschen optimalen Entwicklungsbedingungen zu schaffen, in denen er nicht nur sich selbst entfalten, sondern auch sein Leistungsvermögen zum Nutzen der Gemeinschaft einbringen kann?