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15. 03. 2009
Gänseblümchen
Heitere Zukunft
Ein Zukunftsmodell stellt sich vor - Gibt es eine denkbar-machbar beste Zukunft?
Einladung Inhalt Neues Allgemeines ABC Zukunft atomisierte Welt
Arbeit + Spiel Mensch - Sein Beziehungen Vererben+Lehren Freiheit + Moral Heiterkeit Weg + Ziel
Schuld
Schuld
Das ungewollte Ergebnis menschlichen Handelns  

"Und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern."
Aus dem "Vaterunser", dem auf Jesus zurückgehenden allgemeinsten Gebet der christlichen Kirche

Das ungewollte Ergebnis menschlichen Handelns
Oft richten Menschen Schaden an, gelegentlich schädigen sie andere gewollt,  zumeist geschieht es jedoch aus Versehen oder Dummheit, nicht absichtlich.

Hier geht es um Begriffe wie Schaden, Schuld, Scham, Strafe, Willkür, Wiedergutmachung, ...
Die Seite ist noch in der Entstehungsphase, wichtige Texte sind noch nicht fertig. Ein erster Abschnitt dreht sich um das Thema Schaden:
Schaden
"Der hat ja ´nen Schaden."

Man kann "aus Schaden klug werden". Nennt man es "trial and error" -  Versuch und Irrtum, - wird besser deutlich, daß bestimmte Lerneffekte nicht ohne "Schaden" (Aufwand, Kosten, Fehler, Irrtümer) zu haben sind.

Schädlinge, Schadstoffe, Schadensfälle, Schadensbegrenzung, Schadensregulierung usw. bevölkern unseren Wortschatz. Einmal gab es eine deutsche Regierung, die sprach vom "Volksschädling". Das Fremdwort für Schädling ist "Parasit". So wurden Arbeitslose einmal von einem Politiker bezeichnet, vor noch gar nicht langer Zeit  - ich glaube, es war im Jahr 2005. Diese Sprachregelung sagt genug ohne viele Worte: jeder weiß, daß man Schädlinge bekämpfen kann und muß ....

Wir wissen:
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
Man kann einem Schaden vorbeugen, ihn vermeiden, ihn wiedergutmachen oder auch nicht.
Gelegentlich sagen wir: "Schade, daß es nicht geklappt hat." Das Wort ist weicher, sanfter, nicht ganz so schlimm wie das Wort "Schaden".  Es drückt Bedauern aus: wer einen Schaden angerichtet hat, bedauert das im allgemeinen von sich aus. Er muß als vernünftiger Mensch nicht von außen darauf gestoßen werden.

Ein vernünftiger und souveräner Mensch steht auch dann zu dem Schaden, den er angerichtet, bzw. dem Fehler, der ihm unterlaufen ist, wenn er Strafe befürchten muß. Es ist eigentlich albern, einen solchen Menschen zu bestrafen, vor allem dann, wenn er von sich aus alles tut oder tun möchte, den  Schaden "wieder gut zu machen".

Auch die Worte Schade und Schande klingen sehr ähnlich.
 
 
Es gibt den "Bärendienst", bei dem der entstandene Schaden größer ist als der erhoffte Nutzen.  Es gibt in der Marktwirtschaft das "Nullsummenspiel", das besagt, daß die Summe aus (eigenem) Nutzen und (fremden) Schaden größer Null sein muß, dann ist das Geschäft in Ordnung.

Ein Nutzen-Nutzen-Spiel ist, wenn keiner dabei zu Schaden kommt, beide einen Vorteil von einem Geschäft haben.  Das wäre schon ein schöner  Ansatz zur Schadensbegrenzung heute. Das wäre auch der Ansatz zukünftiger Regelungen:
Handle so, daß du bei allem, was du tust, niemandem einen Schaden zufügst, berücksichtige die Interessen der anderen, als wären es deine eigenen.
Utopie?
Es soll Leute geben, die schon heute nach diesem Prinzip handeln. Eines ist denen sicher: vielleicht kommen sie nicht zu viel Geld, doch sie haben ein "gutes Gefühl", ihren inneren "Seelenfrieden", müssen kein "schlechtes Gewissen" haben, das sie nicht schlafen läßt ...
  Sie müssen sich nicht "schämen" - vor anderen und vor sich selbst.
Der "Bärendienst" geht auf folgende Geschichte zurück: Ein Bär wollte seinem schlafenden Herrn und Freund die Fliege, die ihn beim Schlafen störte, verjagen. Er warf einen Stein auf sie, gerade, als sie auf dem Kopf des Menschen saß. Die Fliege war zwar tot, aber der Mensch auch.
  wird fortgesetzt ...  
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