www.heitere-zukunft.de  -  Startseite   »  Arbeit und Spiel (Seite in Arbeit)
15. 03. 2009
Gänseblümchen
Heitere Zukunft
Ein Zukunftsmodell stellt sich vor - Gibt es eine denkbar-machbar beste Zukunft?
Einladung Inhalt Neues Allgemeines ABC Zukunft atomisierte Welt
Arbeit + Spiel Mensch - Sein Beziehungen Vererben+Lehren Freiheit + Moral Heiterkeit Weg + Ziel
Arbeit + Spiel
Wechsel der Arbeit
 
 
 
Arbeit und Spiel
Eine Ökonomie der Zukunft - die Zukunft der Arbeit
Die Arbeit wird als Spiel der körperlichen und geistigen Kräfte nützlich und genußvoll zugleich sein.
(1. These, die ökonomische, des Konzepts der "Heiteren Zukunft")
 
Ein realistisches Zukunftsmodells  muß natürlich zuerst und vor allem ein machbares Zukunftskonzept der Arbeit beinhalten. Der Mensch muß auch in Zukunft seinen Lebensunterhalt durch Arbeit sichern. Ohne eine vernünftige Gestaltung von Inhalt und Organisation der Arbeit kann keine Gesellschaft überleben.

Wir erleben gerade, daß dank der modernen Technik immer weniger Arbeitszeit benötig wird, die notwendigen Produkte, die die Menschen zum Leben benötigen, herzustellen. Die Menschen werden frei von diesen Notwendigkeiten, den Acker zu bestellen, Brot zu backen, ein Haus zu bauen, Kleider zu nähen. Immer mehr Zeit steht uns zur Verfügung für andere Dinge.

Die Reduzierung der notwendigen Arbeitszeit könnte für alle Menschen zu einem Gewinn an Lebensqualität führen, hat aber gegenwärtig das genaue Gegenteil zur Folge.

Deshalb ist es nicht nur interessant, ein Zukunftsmodell der Arbeit zu entwerfen, sondern vor allem, aus der Sicht dieses Modells auf die gegenwärtige Krise der Arbeit zu sehen.

Das alles ist sehr zeitaufwendig, dauert wesentlich länger, als ich geplant habe. Hier unten finden Sie erste Gedanken zu folgenden Aspekten der Arbeit:

  Thema:
weiterführende Seite:
 
  1. Arbeit muß sich lohnen   
  2. Der Unterschied zwischen Arbeit und Spiel  
 
 
4. Arbeit als Kulturtat - Arbeitstechniken sind gespeichertes Wissen und Teil des geistiger Reichtums der Menschheit
 
  5. Arbeit als Gemeinschaftserlebnis   
  6. Arbeit als Teil des Lebens   
 
Die folgenden Themen sind geplant:

7. Zur Geschichte der Arbeit - Über Arbeitsteilung, Gruppenarbeit, über das "Auf-Kosten-andere-Leben" usw.
 
  8. Arbeit als Ausdruck der Lebensfreude  
 
9. Der spielerische Charakter der Arbeit - einbezogen wird z. B., daß in der Kunst Arbeit und Spiel  am besten miteinander verschmelzen ... 
 
  10. Arbeit und Freizeit   
 
11. Arbeit und Ökonomie  - Arbeit als notwendige Grundlage des Lebens - die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse ist nur durch  Arbeit möglich. Arbeitsaufwand zu minimieren ist das Ziel jeder (auch der nicht-kapitalistischen) - ökonomischen Überlegung
 
1. Arbeit muß sich lohnen
 "Unbezahlte Arbeit ist keine  Arbeit."
Arbeit kann unter vielen Gesichtspunkten betrachtet werden. Heute üblich ist die Frage nach Gewinn bzw. Lohn für den Aufwand, den man betreibt.  Diese Kopplung der Arbeit an eine geldliche Gegenleistung ist so groß, daß unbezahlte Arbeiten nicht als Arbeit gewertet werden.
siehe z. B. in "atomisierte Welt" >
Märchen"
 
2. Der Unterschied zwischen Arbeit und Spiel
Zielgerichtetheit und Selbstzweck menschlichen Tuns
In unserer heutigen polaren Denkweise existiert im allgemeinen eine strenge Trennung zwischen diesen beiden Begriffen: entweder ist etwas, das ich tue, Arbeit, oder es ist Spielerei.  Beides gleichzeitig zu sein: Arbeit und Spiel in einem, können sich die meisten Menschen nicht vorstellen. 
 
Der wesentliche Unterschied ist, daß Arbeit einen Zweck außerhalb des Tuns selbst hat - den Gebrauchswert des Ergebnisses. Beim Spiel liegt der  Zweck im Tun selbst. Das Ergebnis (Sieg und Niederlage, Preis usw.) ist meist sekundär. Wenn es nur um einen Preis ginge, könnte man auch losen. Doch eigentlich geht es beim Spiel (und Sport gehört im weitesten Sinn dazu) um das Vervollkommnen der eigenen Fähigkeiten.

In der Arbeit wird also die Tätigkeit selbst oft nur in Kauf gekommen für das Ergebnis: man tut etwas auch dann, wenn es unangenehm, unbequem, schwer, anstrengend, mühselig, gesundheitsgefährdend ... ist: weil sich das nicht immer vermeiden läßt,  wenn man ein bestimmtes Ergebnis erreichen will. Oft wird etwas getan, nicht weil die Arbeit selbst Sinn hat oder Spaß macht, sondern nur, weil man Geld dafür bekommt. Viele Arbeit ist im weitesten Sinne "Prostitution" - sich vekaufen (müssen).

Niemand spielt jedoch ein Spiel mit, wenn er nicht Freude daran hat. Das Spielen um Geld oder Gewinn ist im weitesten Sinne deshalb eigentlich schon kein Spielen mehr, sondern "Arbeit": es geht um etwas außerhalb der Tätigkeit selbst.

Auch in der Arbeit kommt es auf bestimmte Fähigkeiten an, die ein Mensch lernen und vervollkommnen muß - doch oft sind das keine Fähigkeiten, die ihn als  Persönlichkeit vervollkommnen....

 Nun wandeln sich mit der modernen Technik die Arbeitsinhalte. Immer mehr Menschen werden befreit von der Notwendigkeit schwerer körperlicher Arbeit. Immer mehr Menschen können mit einer Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen, die ihnen Spaß macht, die sie herausfordert, die sie gern machen, wo der Inhalt der Tätigkeit selbst wesentlich ist dafür, daß sie sich für diese Arbeit entschieden haben.
Als meine Tochter klein war und Schach spielen lernte, ärgerte sie sich, daß sie immer verlor. Da gab ich ihr zu bedenken, daß ich sie natürlich gewinnen lassen könne. Wenn sie aber Schachspielen lernen möchte, lernt sie das am besten bei jemandem, der es besser kann als sie, bei dem sie also notgedrungen verlieren muß. Ich glaube, danach hat sie das Schachspiel begriffen: es hat mehr zu bieten als nur das Gefühl, Sieger zu sein.
3. Arbeit als Herausforderung
Leistung und Selbstvervollkommnung im Wechselspiel
Arbeit und Leistung sind zwei Begriffe, die nicht nur in der Physik eng aneinander gekoppelt sind.  Wer seine Arbeit erst nimmt, möchte gute Leistungen bzw. beste Ergebnisse erreichen. In der Lohnarbeit heißt das, möglichst viel Geld für seinen Einsatz zu bekommen. Doch gerade die Lohnarbeit wirkt in letzter Konsequenz als Leistungsbremse: in einer entfremdeten Arbeit, an der mich nur mein Lohn interessiert, werde ich versuchen, mit minimalem Aufwand möglichst hohen Lohn zu bekommen. 

Als Beispiel denke ich immer an eine Torte, die ich backe, um sie zu verkaufen (vielleicht nehme ich dann ein Ei weniger oder auch das alte Mehl noch) und an die Torte, die ich zur Familienfeier den Gästen servieren möchte. Im letztern Fall erhalte ich zwar keinen Lohn, es ist jedoch sicher, daß diese Torte die bessere ist, ich hier eine bessere Arbeit leiste als in der Lohnarbeit.

Vernachlässigt man den Lohnaspekt und schaut nur nach Arbeitsinhalt, wird deutlich:
Es gibt Arbeiten mit hohen und mit geringen Anforderungen an das Leistungsvermögen der Menschen. Je höher diese Anforderungen sind, um so mehr muß man lernen oder Fähigkeiten (Geschicklichkeit, Sehvermögen, Konzentration, Kommunikationsfähigkeit ...) besitzen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Deshalb erscheint es logisch, daß man, um die Herausforderung zu steigern, die inhaltlichen Anforderungen an die eigene Arbeit erhöht.  Das muß nicht identisch sein mit einem Sprung auf der Karriereleiter. Dort kann es u. U. sogar passieren, daß die eigentlichen Anforderungen sinken, man von einer inhaltlichen Herausforderung zu reiner Organisationsarbeit herabsinkt. Ich meine wachsende Herausforderungen eher auf dieser Ebene: z. B. ein Chirurg, der eine neue Operationsmethode entwickelt, ein Lehrer, der mithilft, Lehrpläne zu überarbeiten, ein Maurer, der Ideen zur architektonischen Verbesserung von Bauwerken einbringt, ....
 
Insgesamt geht es darum, Routine im Arbeitsalltag möglichst  zu reduzieren,  die Arbeit immer wieder  neu zu durchdenken, wie sie effektiver und besser verrichtet oder eingespart(!) werden kann. Heutige Formen der Arbeit bieten dafür wenig Anreiz.
Mehr noch wäre über diese Seite der Arbeit zu sagen. Das will ich jedoch unter einem anderen - meinem Lieblingsthema - tun: Das "Gesetz des Wechsels der Arbeit". (siehe Wechsel d. Arbeit ) Entdeckt hat es ein gewisser Karl Marx. Das war - wenn man es so sehen will - die wirklich revolutionärste Erkenntnis von ihm.
4. Arbeit als Kulturtat
In der Geschichte der Arbeit haben wir Menschen viel Wissen erworben, bestimmte Arbeiten zu verrichten. Ein Geigenbauer  muß - soviel ich weiß - 7 Jahre lernen, ehe er eine vernünftige Geige zustande bringt. Kalligraphie zu lernen, dauert mehr als 10 Jahre. Medizinmänner geben ihr Wissen oft ein Leben lang an Schüler weiter.
Vor längerem sah ich eine Sendung über einen der zwei letzten Kupferschmiede Deutschlands.  Er war alt, hatte keinen Nachfolger. Mit ihm stirbt wertvolles Wissen, das nur mit größter Mühe oder gar nicht wieder beschafft werden kann.  Solche Handwerkstechniken sind Teil des geistig-kulturellen Erbes der Menschheit. Das in ihnen gespeicherte Wissen  ist zu bewahren und weiterzugeben. Die Ausbildung in solchen alten Handwerkstechniken ist in meinen Augen eine hohe Kulturtat. Es ist meiner Meinung nach vorrangige Pflicht des Staates, diese Kulturleistungen im Interesse nachfolgender Generationen zu bewahren, indem zielgerichtet in diesen Berufe ausgebildet wird und diese Arbeiten (nicht Schiffbau und Steinkohlenbergbau!) subventioniert werden.
Auch ökonomisch ist das sinnvoll, denn die Subventionierung eines Orgelbauers oder Korbflechters dürfte weniger kosten als  z. B. die Subventionierung der bei der Telekom entlassenen Beamten.

 

 
5. Arbeit als  Gemeinschafts-Erlebnis
Nirgends sonst  wird die Tatsache, daß wir Menschen soziale Lebewesen sind, so sehr deutlich wie in der modernen Arbeitswelt. "Soziale Lebewesen" meint, daß wir nur als Gruppe überlebensfähig sind, daß wir alle unsere Fortschritte nur aus der Fähigkeit zur Gruppenbildung einschließlich der Weitergabe unseres Wissens, unserer Fähigkeiten und unserer bisherigen Leistungen an die nächste Generation erreichen konnten.
Es ist davon auszugehen, daß sich diese Rolle der Gruppe für den Einzelnen noch verstärken wird. Diese Tendenz realisiert sich heute vorwiegend im Konzept der "Globalisierung".
Noch anders ausgedrückt: erst die Arbeit hat uns zu Menschen gemacht, wie Friedrich Engels in einer kleinen Schrift "Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen" sehr schön aufzeigte.
Nehmen wir  als Beispiel Robinson auf seine einsamen Insel - überlebensfähig war auch er nur, weil er auf Teile des Kulturgutes der Menschheit zurückgreifen konnte: Werkzeug und vor allem sein Wissen. Aber auch mit all diesen Gegenständen wäre er verrückt geworden, wenn er nicht einen Artgenossen  - "Freitag" - gefunden hätte, mit dem gemeinsam  er nun arbeitete und lebte.
NAW und Subotnik
In der DDR gab es in den 50er Jahren das NAW und später die sogenannten "Subotniks":
NAW stand für "Nationales Aufbau-Werk":
Das waren Aktionen, bei denen Menschen in ihrer Freizeit freiwillig (nur für Bockwurst und Bier oder so ähnlich) mitarbeiten konnten an Objekten, die für die Gemeinschaft gedacht waren:
Ich erinnere mich sehr gut, wie mein Vater und meine zwei Onkel  mit uns Kindern  zum ersten Mal ins  neu eröffnete Schwimmbad nach Piesteritz fuhren. So ausgelassen und fröhlich habe ich diese drei Männer niemals sonst erlebt: sie hatten in den Wochen und Monaten mitgeholfen, dieses Schwimmbad aufzubauen - im Rahmen dieses NAW. Sie feierten an diesem Tag das Ergebnis ihrer Arbeit, sie waren stolz auf das Geleistete, sie wußten, daß sie eine "gute Tat" (sorry, doch das Wort paßt wunderbar hierher) getan hatten, denn alle, die das Schwimmbad nun nutzen konnten, freuten sich riesig darüber. Es war aber auch die Erinnerung an die Gemeinschaftsarbeit selbst, die zu ihrer Freude beitrug. Das war das erstaunlichste daran: obwohl es Schwerstarbeit, Dreckarbeit, Arbeit bei Wind und Wetter war, obwohl es riesige Probleme mit Material und Technik gab - den meisten machte diese Arbeit Spaß. Denn jeder konnte jederzeit aufhören, niemand war gezwungen mitzumachen.
In Wittenberg wurden etliche solcher "NAW-Objekte" geschaffen, unter anderem auch das "Kreiskulturhaus", das später den Namen "Maxim Gorki" erhielt. Wir sagten z. B.: "Wir gehen jetzt ins "Gorki"."
Inzwischen heißt das Haus "KTC", "Kultur- und Tagungszentrum" und soll in wenigen Jahren abgerissen werden.

Später wurden nach russisch-sowjetischem Vorbild sogenannte "Subotniks" (vom russischen Wort für "Sonnabend") eingeführt. Es ging nicht mehr ums Aufbauen, um die Überwindung der Kriegsschäden usw, es ging um die Werterhaltung und Sauberhaltung der vorhandenen Objekte:
Gemeinschaftsarbeiten wurden nun  durchgeführt zum Reinigen eines Spielplatzes, zum Malern eines Klassenzimmers oder der ganzen Schule, zum Sauberhalten der Anlagen oder auch des Schwimmbades usw.
 
6. Arbeit  als Teil des Lebens
Viele Menschen sehen den Sinn ihres Lebens in einer sinnvollen Arbeit. Das kann geradezu krankhaft werden: sie wissen außerhalb ihrer Arbeit nichts richtiges mehr mit sich anzufangen, sie sind regelrecht süchtig nach Arbeit: die "Workaholics" beispielsweise. Manch einer gibt diese Arbeits-Sucht vielleicht auch nur vor, um dem Familientrott zu entfliehen oder sich wichtig zu machen.  Doch um die Abweichungen vom Normalen soll es hier gar nicht gehen, sondern darum, daß Menschen von sich aus einen  Drang haben, nützliches zu tun. Schon bei kleinen Kindern kann man dieses Bedürfnis beobachten. Wenn es später verschwindet, hat jemand es wohl zerstört.

Ich will hier auch nicht ausführlich darüber schreiben, wie furchbar erzwungende Arbeitslosigkeit die Befriedigung diesen Elementarbedürfnisses behindert und damit den Menschen in seiner Lebensgestaltung einschränkt.  

Für ein Zukunftsmodell ist es viel wichtiger, sich Gedanken zu machen, wie die  Arbeit sich so verändern kann, daß sie sinnvoll  ist: sinnvoll für den Einzelnen und für die Gesellschaft. Der Maßstab privater Gewinn dürfte für ein solches Arbeitskonzept wenig aussagekräftig sein.  Um es einmal ganz provokativ zu formulieren:

Wird in Deutschland zu viel oder zu wenig gearbeitet?   
"Der Mensch ist von Natur aus faul" - stimmt diese Aussage?
Die folgenden Themen sind geplant:  
7. Zur Geschichte der Arbeit
8. Arbeit als Ausdruck der Lebensfreude
9. Der spielerische Charakter der Arbeit
In diesem Thema wird die Kunst eine wichtige Rolle spielen, die Tatsache, daß in der Kunst Arbeit und Spiel  am besten miteinander verschmelzen. Mit anderen Worten ausgedrückt, meine ich damit, daß Arbeit dort "vollkommen" wird, wo sie  Spiel ist und auch Kunst.   - Das, was allgemein mit Arbeit assoziiert wird, kann "angeordnet" werden: viele Arbeiten sind "auf Befehl" ausführbar. Kunst kann nicht "befohlen" werden, sie kommt aus dem Innern des Menschen, selbst dann, wenn sie nicht bezahlt wird. ....
 
 
10. Arbeit und Freizeit
Bei  Schiller fand ich einmal eine Stelle, in der er darüber schrieb, das das satte Tier spielt.  Viele Tiere müssen nicht den ganzen Tag  "arbeiten", um ihre Ernährung zu sichern.
Bei den Aborigines   - so hat eine Studie ergeben - arbeitet jeder durchschnittlich 3,9 Stunden  am Tag, um seine Lebensbedürfnsisse zu befriedigen. Der Rest des Tages steht für andere Beschäftigungen zur Verfügung.
Die Bibel liefert ein erstes Beispiel für die Trennung von Arbeitszeit und Nicht-Arbeitszeit: Gott arbeitete sechs Tage lang, ehe er am siebenten Tag ruhen durfte. Doch im christlichen Verständnis ist der siebente Tag kein "fauler" Tag, er ist der "geistigen Arbeit", der Besinnung und dem  Gebet, der Rechenschaftslegung über die anderen Tage gewidmet.
Mit der Erfindung der Lohnarbeit setzte sich die Einteilung der  Lebenszeit eines Menschen (der täglichen, wöchentlichen, jährlichen, der gesamten Lebenszeit) in Arbeitszeit und Nicht-Arbeitszeit endgültig durch.
 
11. Arbeit und Ökonomie
In erster Linie muß Arbeit jedoch immer "ökonomisch" betrachtet werden - das meint: Aufwand an Zeit und Material müssen im Verhältnis zum Ergebnis stehen. Daür hat sich der Begriff "Arbeits-Leistung" eingebürgert: Wer in gleicher Zeit mehr schafft als der Kollege, hat mehr geleistet und bekommt mehr Geld bzw. sollte er bekommen. Doch wie wird Leistung gegeneinander verrechnet? Reicht es, allein den Aufwand an Ausbildung zu vergleichen? Ein Rechtsanwalt bekommt mehr Geld, weil er "qualifizierter" ist als die Sekretärin?
siehe auch in "atomisierte Welt"  >
 Arbeit+Leistung 
www.heitere-zukunft.de / Arbeit und Spiel,      Version 2d